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Es handelt sich zum Einen um Übersetzungen ins Deutsche, die dem FIS Bildung-Schlagwortbestand entnommen wurden. Zum Anderen wurden zusammengesetzte englische Schlagworte in Terme zerlegt, die in der Regel nur einen inhaltlichen Aspekt repräsentieren. Ergänzend wurden Synonyme und vereinzelt zusätzliche Pluralformen hinzugefügt. Diese Anreicherung geht auf die Nutzung intellektueller Vorarbeiten zurück.
Die zunehmende Unsicherheit ueber "richtige" Erziehungsziele verbreitet sich umso schneller, je mehr tradierte Werte relativiert werden, und die jeweilige Erziehungsperson dadurch auch auf die eigenen Faehigkeiten, bzw. Unfaehigkeiten verwiesen wird. Es scheint, als werden Erziehungsaufgaben sehr leichtsinnig, wenn ueberhaupt, ausgefuehrt. Diese Klagen sind jedoch nicht neu. Haben die heute noch komplizierteren Anforderungen auch die Erziehung erschwert, so sind qualifiziertere Unterstuetzungsangebote fuer Familien noetig, um die Erziehungsverantwortung -mit Lebensmut und kompetent- erfuellen zu koennen. Neben den vorausgesetzten guten Rahmenbedingungen wird vor allem eine positive Wuerdigung der Erzieherrolle benoetigt, die eine Stabilisierung des Systems Familie durch gegenseitige Achtung und Staerkung des Selbstwertgefuehls und damit auch die Unterstuetzung der Erziehungskompetenz ermoeglicht. Die Angebote der expandierenden, vielfaeltigen "Elternbildungslandschaft" der letzten Jahrzehnte entsprechen dabei sowohl den Forderungen der"Elternpflicht auf Erziehung", als auch dem "Kinderrecht auf eine gewaltfreie Erziehung". Sie sind primaer auf Praevention ausgerichtet und auf unterschiedlichste Lebenslagen und Familienformen zugeschnitten,- allerdings durch ihre Vielfalt fuer eine effiziente Anwendung zum Zwecke bedarfsgerechter Eltern- und Familienbildung vor allem fuer bildungsferne und sozial benachteiligte Eltern zu verwirrend. Die vorliegende Kategorisierung vorhandener Angebote orientiert sich an inhaltlichen Zielformulierungen, methodischen Vorgehensweisen und an den jeweiligen Zielgruppen. (DJI/EL).
Erfasst von
Deutsches Jugendinstitut, München
Update
2005/3
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Standortunabhängige Dienste
0931-279X
Tschoepe-Scheffler, Sigrid: Unterstuetzung der elterlichen Erziehungskompetenz. 2005.
3018313
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