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Autor/inBoeckh, Juergen
TitelNetzwerkarbeit im Sozialraum: Was ist neu an diesem Ansatz Sozialer Arbeit?
QuelleIn: Theorie und Praxis der sozialen Arbeit, 56 (2005) 3, S. 24-30Verfügbarkeit 
Sprachedeutsch
Dokumenttypgedruckt; Zeitschriftenaufsatz
ISSN0342-2275
SchlagwörterSelbsterziehung; Methode; Soziale Situation; Sozialer Raum; Netzwerkanalyse; Integrationspolitik; Soziales Engagement; Ressource; Kinder- und Jugendhilfe; Effizienz; Kooperation; Netzwerk
AbstractDas relativ gut ausgebaute soziale Sicherungssystem einer reichen Gesellschaft sollte eigentlich faehig sein, die Beteiligungs- und Zugangschancen aller benachteiligten Mitglieder zu verbessern. Es weist allerdings -wie sich in Forschungsberichten zu Lebenslagen verdeutlicht- Luecken auf, die sich mit zunehmender Ausgrenzung vergroessern. Noetige Unterstuetzungsleistungen bei ohnehin schon benachteiligten Bevoelkerungsgruppen verringern sich in Krisensituationen und erschweren dadurch die Integrationsbemuehungen. Als moeglicher Einsatz wurden unter Begriffen wie Sozialraum- und Wirkungsorientierung, Kooperation, Vernetzung -bisher durchaus nicht unbekannte- Methoden modellhaft projektiert. Die neue Philosophie der sozialraum- und wirkungsorientierten Netzwerkarbeit zielt dabei auf die Bedarfe in moeglichst kleinraeumigen, lokal definierten Sozialraeumen, bei Nutzung vorhandener Ressourcen und hohem Engagement der Betroffenen, mit gemeinsam festgelegten, lokalen Aktionsplaenen. Fuer die Beteiligungswilligen und -faehigen wird eine ueberparteiliche Netzwerkstruktur angeboten, und zwar fuer alle. Somit wird zur Sicherstellung der Teilhabe aller am gesellschaftlichen Leben, zunehmend mehr auf Selbstaktivierung wie Hilfe zur Selbsthilfe und Selbstbefaehigung sozial benachteiligter Personengruppen geachtet, um durch die Ressourcen- und Lebensweltorientierung allen BewohnerInnen die noetige Veraenderung des sozialen Nahfeldes und eine teilnehmende Lebensfuehrung zu ermoeglichen. Sowohl die Mobilisierung buergerschaftlichen Engagements, als auch die Foerderung dezentraler Ansaetze der Lebenswelt- und Sozialraumorientierung soll somit zu einer buergernaeheren Versorgung mit oeffentlichen und privaten Dienstleistungen und einer verbesserten Integration fuehren. Zur Erfuellung dieses Anspruchs werden im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe Programme durchgefuehrt, wobei die jeweils vorhandenen Ressourcen verknuepft und aufeinander bezogen sind und oeffentlichen und privaten Traeger mit anderen professionellen und informellen Unterstuetzungs- und Sozialisationsystemen miteinander vernetzt sind; weitere Schritte zur Etablierung dieser effizienten Methode in der Sozialarbeit werden folgen. (DJI/EL).
Erfasst vonDeutsches Jugendinstitut, München
Update2005/3
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