Literaturnachweis - Detailanzeige
| Institution | SORA - Institute for Social Research and Analysis; Österreichisches Institut für Jugendforschung; WissenschaftsZentrum (Wien) |
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| Titel | "Wählen heißt erwachsen werden!" Analyse des Wahlverhaltens 16- bis 18-jähriger Jugendlicher bei den Wiener Landtagswahlen 2005. Gefälligkeitsübersetzung: "Voting means becoming an adult!" Analysis of the voting patterns of 16- to 18-year-old adolescents during the elections to the Vienna Landtag in 2005. |
| Quelle | Wien (2005), 77 S.
PDF als Volltext |
| Beigaben | Anhang; Abbildungen 23 |
| Sprache | deutsch |
| Dokumenttyp | online; Monografie; Graue Literatur |
| Schlagwörter | Kultur; Soziales Milieu; Jugend; Junge; Geschlecht; Landtagswahl; Partizipation; Politische Willensbildung; Wahlbeteiligung; Wahlkampf; Wahlverhalten; Jugendlicher; Junger Erwachsener; Mädchen; Nichtwähler; Wähler; Wien; Österreich |
| Abstract | "Bei den Wiener Landtagswahlen 2005 waren erstmals Jugendliche ab dem vollendeten 16. Lebensjahr wahlberechtigt. Ihr Wahlverhalten wurde noch nie untersucht, es gab kein Datenmaterial über die Beteiligung dieser Jugendlichen an der Stadtpolitik. Eine Projektgemeinschaft aus SORA, dem Wissenschaftszentrum Wien, dem Verein zur Förderung nachhaltiger Sozialforschung und dem Österreichischen Institut für Jugendforschung hatte sich zum Ziel gesetzt, das Wahlverhalten der Wiener Jugendlichen zu erheben. Im Rahmen einer Nachwahlanalyse sind wichtige Aspekte des Wahlverhaltens der 16- bis 18-Jährigen bei der Wiener Gemeinderatswahl geklärt worden. Wie war die Wahlbeteiligung unter den Jugendlichen? Welche Parteien haben die Jugendlichen gewählt? Was waren die Motive für die Beteiligung bzw. Nichtbeteiligung bei den Wiener Wahlen? Wie gut waren die Jugendlichen über die Wahlen informiert und wie haben Sie den Wahlkampf wahrgenommen? Inwiefern haben sich die Jugendlichen am politischen Diskurs in der Phase vor der Wahl beteiligt? Inwiefern waren Jugendliche aktiv im Wahlkampf beteiligt? Gibt es zwischen männlichen und weiblichen Jugendlichen, zwischen Jugendlichen aus verschiedenen sozialen Milieus oder unterschiedlicher kultureller Herkunft Differenzen in der Beteiligung an den Wahlen, dem Wahlkampf und dem politischen Diskurs? Diese Fragestellungen werden in vier unterschiedlichen Modulen behandelt, um daraus in weiterer Folge politische Schlussfolgerungen ziehen zu können. Im ersten Modul wurde versucht durch die Zählung einer Wahlsprengelstichprobe die tatsächliche Wahlbeteiligung Wiener Jugendlicher zwischen 16 und 18 Jahren zu erheben. Das zweite Modul ist eine repräsentative telefonische Umfrage unter 700 Jugendlichen die vor allem das Wahlverhalten, die Wahrnehmung des Wahlkampfes und das Ausmaß der Wahlteilnahme aber auch die Wahrnehmung und Auswirkungen der Wahlinformationskampagnen der verschiedenen Abteilungen der Stadt Wien erhoben hat. Der dritte Teil der Nachwahlanalyse (Modul 3) versucht in 11 face-to-face Interviews insbesondere den Werthaltungen und Wahlmotiven der 16- bis 18-jährigen Jugendlichen auf den Grund zu gehen. Das Modul 4 ist eine so genannte Sekundärdatenanalyse, also eine Zusammenfassung verschiedener Studien zum Thema Wahlaltersenkung, die in jenen Bundesländern durchgeführt wurden, wo bereits eine Wahl unter Miteinbeziehung der Jugendlichen ab dem vollendeten 16. Lebensjahr stattgefunden hat." (Textauszug). Die Untersuchung enthält quantitative Daten. Die Untersuchung bezieht sich auf den Zeitraum 2005 bis 2005. |
| Erfasst von | GESIS - Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften, Mannheim |
| Update | 2006/5 |