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Autor/inNeumann, Ursula
TitelEinstellungen von Eltern zur Zweisprachigkeit.
Ergebnisse aus Befragungen an bilingualen Grundschulen in Hamburg.
QuelleAus: Rosen, Lisa (Hrsg.); Farrokhzad, Schahrzad (Hrsg.): Macht - Kultur - Bildung. Festschrift für Georg Auernheimer. Münster u.a.: Waxmann (2008) S. 291-310Verfügbarkeit 
BeigabenIllustrationen
Sprachedeutsch
Dokumenttypgedruckt; Sammelwerksbeitrag
ISBN3-8309-2031-8; 978-3-8309-2031-1
SchlagwörterBildungsprozess; Einstellung (Psy); Eltern; Schule; Schulversuch; Schulalltag; Grundschule; Lehrer; Schüler; Multikulturalität; Unterricht; Sprachgebrauch; Mehrsprachigkeit; Bilingualismus; Migrationshintergrund; Alltag; Einflussfaktor; Herkunft; Modell; Berlin; Deutschland; Hamburg
AbstractDie Autorin hat die Einstellungen von Eltern auf Zweisprachigkeit untersucht. Sie stellt in ihrem Beitrag die Ergebnisse aus Befragungen an bilingualen Grundschulen in Hamburg vor. Dabei wurde untersucht, welche Einstellungen Eltern haben, deren Kinder in der deutschen Gesellschaft aufwachsen und täglich der Mehrsprachigkeit und Multikulturalität des Alltags begegnen und die ihre Kinder für ein Schulmodell anmelden, dass diese Bedingungen aufnimmt und als Ressource betrachtet. Sie stellt in ihrem Beitrag fest, dass die deutsche Schule von einem "monolingualen Habitus" durchdrungen ist, der sich sowohl in den Überzeugungen und Einstellungen von Schülern, Eltern und Lehrern als auch in den schulischen Strukturen zeigt. Dieser Habitus wurde in den letzten zehn Jahren mit der Einrichtung von bilingualen Grundschulen partiell durchbrochen. Zunächst stellt sie zwei Modelle dar (Berlin und Hamburg). Aus der wissenschaftlichen Begleitung des Hamburger Schulversuchs stellt sie Daten zu den Perspektiven der Eltern dar. Hierzu gehören die Sprachpraxen in den Familien, die Einschulungsgründe der Eltern, die relative Bedeutung der deutschen Sprache und der jeweilig im Unterricht verwendeten "Partnersprache". Im Weiteren geht es um die Sprachen und ihr Gebrauch bei den Kindern in den bilingualen Klassen: Die sprachlichen Kenntnisse der Einwandererkinder werden dort als eine individuelle und gesellschaftliche Ressource nicht nur symbolisch anerkannt, sondern im Bildungsprozess konkret wirksam. Demgegenüber schätzt die Autorin die Folgen der zunehmenden Reduzierung und Entwertung des herkunftssprachlichen Unterrichts als fatales und falsches politisches Signal, was sie anhand der in der Untersuchung festgestellten Einstellungen der Eltern deutscher und nichtdeutscher Herkunft zeigt. (DIPF/Orig.).
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main
Update2009/3
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