Literaturnachweis - Detailanzeige
| Autor/in | Kraler, Christian |
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| Titel | Kompetenzorientierte Lehrerbildung und ihre Wirkung. Überlegungen zur Nachhaltigkeit in Forschung und Praxis. |
| Quelle | Aus: Kraler, Christian (Hrsg.); Schratz, Michael (Hrsg.): Wissen erwerben, Kompetenzen entwickeln. Modelle zur kompetenzorientierten Lehrerbildung. Münster u.a.: Waxmann (2008) S. 151-180 |
| Beigaben | grafische Darstellungen |
| Sprache | deutsch |
| Dokumenttyp | gedruckt; Sammelwerksbeitrag |
| ISBN | 3-8309-1916-6; 978-3-8309-1916-2 |
| Schlagwörter | Kompetenz; Lehrerausbildung; Professionalisierung; Modell; Praxis; Qualität; Reform; Wirkung; Wirkungsforschung; Österreich |
| Abstract | Der Autor diskutiert den kompetenzorientierten Lehrer/innenbildungsansatz aus Sicht der Forschung und Praxis. Vor allem seit Beginn des neuen Jahrtausends haben die beiden Momente, professionsspezifische Kompetenzorientierung und Wirksamkeitsfragen, zusammen mit bildungspolitischen Aspekten als dynamisierende Motoren der Weiterentwicklung der Lehrer/innenbildung im deutschsprachigen Raum gewirkt. Ausgehend von Überlegungen, in welchen gesellschaftlichen, bildungspolitischen und forschungsspezifischen Umfeld sich die Kompetenzorientierung der Lehrer/innenbildung gegenwärtig bewegt, wird ein praktisch erprobtes konkretes Modell für eine professionsspezifische, kompetenzorientierte, universitäre Grundausbildung von Lehrer/innen vorgestellt. Universitäre Lehrer/innenbildung ohne Beforschung ihrer Wirksamkeit ist heute nicht mehr denkbar. Trotzdem gilt es, den meist implizit dahinter liegenden Wirksamkeitsbegriff kritisch auf seine Möglichkeiten und Grenzen hin zu hinterfragen. Im Hinblick auf die multifaktorielle Bedingtheit des Lehrerberufs scheint ein weicher Wirksamkeitsbegriff im Sinn von Wechselwirkungsbeziehungen statt starren Kausalitätsansätzen günstig. Hier zeigt sich, dass gerade die Kompetenzorientierung zu einer inhaltlich wechselseitig fruchtbaren Beziehung mit der Wirkungsforschung führen kann. (DIPF/Orig.). |
| Erfasst von | DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main |
| Update | 2009/2 |