Literaturnachweis - Detailanzeige
| Autor/in | Nordmann, Anja |
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| Titel | Zwischen Fremd- und Selbstbestimmung. Gesellschaftliche Ambivalenzen im Leben von Mädchen und Frauen. Gefälligkeitsübersetzung: Between other-directedness and self-determination. Social ambivalences in the lives of girls and women. |
| Quelle | Aus: Bingel, Gabriele (Hrsg.); Nordmann, Anja (Hrsg.); Münchmeier, Richard (Hrsg.): Die Gesellschaft und ihre Jugend. Strukturbedingungen jugendlicher Lebenslagen. Opladen: Budrich UniPress (2008) S. 53-69 |
| Sprache | deutsch |
| Dokumenttyp | gedruckt; Sammelwerksbeitrag |
| ISBN | 978-3-86649-115-1 |
| Schlagwörter | Kultur; Sozialisation; Jugend; Jugendforschung; Kindheit; Frau; Frauenbild; Geschlechterbeziehung; Geschlechterrolle; Geschlecht; Norm; Emanzipation; Sozialer Wandel; Berufsanforderung; Berufsbild; Geschlechtsspezifik; Mädchen |
| Abstract | Die Erfahrung junger Frauen von Teilhabe, so die Verfasserin, ist geprägt von dem Wissen über Gesellschaftsverhältnisse, in denen die geschlechtliche Identität als Mädchen und Frau soziale Folgen hat. Die damit verbundene Lebenserfahrung stellt eine entscheidende gestaltende Kategorie dar. Mit Hilfe der Erkenntnis, dass diese Kategorie nicht mehr starr und eindeutig, sondern differenziert und reflexiv ist, wird in diesem Beitrag das Leben von Mädchen und Frauen in unserer heutigen Gesellschaft diskutiert. Dabei wird neben der Berücksichtigung aktueller struktureller Lebensbedingungen insbesondere der individuelle Konflikt zwischen emanzipativen Orientierungen junger Frauen, ihren selbstbestimmten Anforderungen an Lebensführung und traditionellen Gesellschaftsnormen deutlich. Hierin liegt das entscheidende Dilemma der jungen Frauengeneration für die Bewältigung ihres Alltags. Es wird untersucht, welche Bedeutung das Aufwachsen als Mädchen und der Alltag als junge Frau für die Lebensbewältigung in der Gesellschaft haben. Anhand eines historischen Rückblicks auf Mädchenleben wird verdeutlicht, wie die Klassifikation als Mädchen bzw. Frauen in Abgrenzung zu Jungen bzw. Männern entstanden ist. Inwiefern und wodurch diese Exklusivität aufrechterhalten wird, zeigt sich in der Auseinandersetzung junger Frauen mit gesellschaftlichen Normen. Die zweigeschlechtliche Exklusivität wird in der Analyse übernommen, um mithilfe dieser Kategorien einen reflexiven Umgang mit der Beziehung zwischen körperlichem Geschlecht und sozialer Geschlechtszuordnung zu ermöglichen. (ICF2). Die Untersuchung enthält quantitative Daten. |
| Erfasst von | GESIS - Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften, Mannheim |
| Update | 2009/2 |