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Autor/inWasmann-Frahm, Astrid
TitelLernwirksamkeit von Projektunterricht.
Eine empirische Studie zur Wirkung des Projektunterrichts in einer sechsten Jahrgangsstufe am Beispiel des Themenfeldes Boden. 1. Aufl.
QuelleBaltmannsweiler: Schneider Hohengehren (2008), 220, 21 S.Verfügbarkeit 
Zugl.: Berlin, Techn. Univ., Diss.
ReiheSchul- und Unterrichtsforschung. 6
BeigabenIllustrationen; Literaturangaben S. 206-215
ZusatzinformationInhaltsverzeichnis
Sprachedeutsch
Dokumenttypgedruckt; Monografie
ISBN3-8340-0394-8; 978-3-8340-0394-2
SchlagwörterKompetenz; Wissen; Empirische Untersuchung; Test; Schuljahr 06; Schüler; Lernprozess; Lerntheorie; Lernfeld; Projektunterricht; Fachdidaktik; Naturwissenschaftlicher Unterricht; Entwicklung; Hochschulschrift; Wirkung; Deutschland
AbstractIn der Diskussion um die Steigerung der Bildungsqualität rückt Projektunterricht stärker in den Fokus der Bildungsforschung. Projektunterricht ist mittlerweile fest in den Rahmenrichtlinien der Bundesländer verankert. Empirische Befunde über seine Lernwirksamkeit liegen allerdings kaum vor. Diese Arbeit geht der Frage nach, ob Projektunterricht hinsichtlich der Kompetenzentwicklung der SchülerInnen lernwirksam ist. Zudem soll geklärt werden, welche Projektbedingungen wirksam sind. Vor dem Hintergrund lerntheoretischer Überlegungen werden vier den Projektunterricht charakterisierende Dimensionen isoliert: Handlungsorientierung, Interesse geleitetes Lernen, Selbstbestimmung und Kooperation. Auf der Basis dieser Konstrukte werden die Gelingensbedingungen von Projektunterricht analysiert und im Hinblick auf den Kompetenzerwerbempirisch überprüft. In einem Unterrichtsprojekt befassten sich SchülerInnen der sechsten Jahrgangsstufe mit dem Themenfeld Boden. Die Feldstudie fand in sieben Parallelklassen einer Gesamtschule im integrierten naturwissenschaftlichen Anfangsunterricht statt. Mit Hilfe eines Vor-, Nach-, Folgetest Designs wurde die Kompetenzentwicklung der SchülerInnen analysiert. Testinstrumente zur Erfassung von Fachkompetenz, vernetztem Wissen, Problemlösekompetenz und zur subjektiven Einschätzung des Projektlernens wurden entwickelt. Die Auswertung der Intervention fand auf der Basis inferenzstatistischer Methoden statt. Die Daten zeigten einen bedeutsamen Zuwachs an Faktenwissen. Die SchülerInnen der Stichprobe erwarben dabei ein vernetztes Fachwissen. Der Vernetzungsgrad der Wissensbausteine stieg nach dem Ende des Projektes noch an. Die kognitiven Lernzuwächse erwiesen sich auf allen Lernniveaus als langfristigstabil. Eine Verbesserung in experimentellen Fähigkeiten und im Problemlösen konnte ebenfalls nachgewiesen werden. Die Befunde ließen eine Förderung der Interessenentwicklung durch Projektunterricht erkennen. Die Handlungsorientierung erwies sich als zentral für die Lernentwicklung in Projekten. Ihr Einfluss konnte auf alle getesteten Kompetenzbereiche nachgewiesen werden. Die empirischen Befunde zum Erwerb von Problemlösekompetenz ließen erkennen, dass die Fähigkeiten zum Problemlösen sowohl von kognitiven Anteilen als auch von Handlungsfähigkeiten, nicht aber von motivationalen Komponenten bestimmt werden. (DIPF/Orig.).
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main
Update2008/3
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