Literaturnachweis - Detailanzeige
| Autor/in | Boehnke, Klaus |
|---|---|
| Titel | Do our children become as we are? Intergenerational value transmission and societal value change - two unlinked concepts in social research. Gefälligkeitsübersetzung: Werden unsere Kinder so wie wir? Intergenerationelle Wertevermittlung und gesellschaftlicher Wertewandel. Zwei unverbundene Konzepte der Sozialforschung. |
| Quelle | Aus: Hardt, Freia (Hrsg.): Mapping the world. New perspectives in the humanities and social sciences. Tübingen: Francke (2004) S. 99-118 |
| Beigaben | Abbildungen |
| Sprache | englisch |
| Dokumenttyp | gedruckt; Sammelwerksbeitrag |
| Schlagwörter | Längsschnittuntersuchung; Methodenforschung; Eltern; Kind; Methodik; Wertewandel; Wertorientierung; Wert |
| Abstract | Im wissenschaftlichen Diskurs über Werte sind zwei wesentliche Prozesse ausführlich erörtert, jedoch nie in einem Zusammenhang gesehen worden: der Prozess des Wertewandels und der der Wertevermittlung. In diesem Beitrag werden zunächst Überblicke über diese beiden Richtungen gegeben. Im Anschluss wird das Problem des bisher nicht adressierten Zusammenhangs der beiden Richtungen anhand empirischer Evidenzen von einer Studie zu Wertepräferenzen unter 98 Studierenden und ihren Eltern demonstriert. Schließlich wird eine Art utopisches Konzept entwickelt, das die Unzulänglichkeiten der Erforschung von Wertewandel und Wertevermittlung überwindet. Es stützt sich auf eine Langzeit- und interkulturelle Werteuntersuchung von Eltern und ihren Kindern. Nur dadurch können in den Untersuchungen Eltern-Kinder-Ähnlichkeiten in Bezug auf Werte und Wertevermittlung, Wertewandel und Werteentwicklung unterschieden werden. Werteähnlichkeit wird in diesem Zusammenhang als Kovarianz von Eltern- und Kinderwerten zu einem bestimmten Zeitpunkt, Wertevermittlung als Kovarianz zwischen Eltern- und Kinderwerten über eine gewisse Zeitspanne und Wertewandel als Wandel in gesellschaftlichen (durchschnittlichen) Wertepräferenzen im Zeitverlauf verstanden. (ICBÜbers). |
| Erfasst von | GESIS - Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften, Mannheim |
| Update | 2010/2 |