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Autor/inTrappe, Heike
TitelChancen West, Chancen Ost.
Frauen und Männer des Geburtsjahrgangs 1971 im Vergleich.
QuelleAus: Hillmert, Steffen (Hrsg.): Geboren 1964 und 1971. Neuere Untersuchungen zu Ausbildungs- und Berufschancen in Westdeutschland. Wiesbaden: VS Verl. für Sozialwissenschaften (2004) S. 133-153Verfügbarkeit 
Beigabengrafische Darstellungen
Sprachedeutsch
Dokumenttypgedruckt; Sammelwerksbeitrag
ISBN3-531-14023-X
SchlagwörterKohortenanalyse; Bildungsgeschichte; Chancengleichheit; Geschlechtsunterschied; Geschichte (Histor); Berufsbildung; Berufliche Integration; Deutschland; Deutschland-Westliche Länder; Deutschland-Östliche Länder
AbstractDie Verfasserin setzt sich zunächst auf theoretischer Ebene mit Erklärungen von Geschlechterungleichheit in Ausbildung und Beruf auseinander. Hieraus werden zwei Hauptthesen abgeleitet: (1) Junge Männer und Frauen in beiden Landesteilen verfügen beim Erwerbseinstieg über ein vergleichbares formales Ausbildungsniveau und setzen dies in ähnlich hohem Maß in Erwerbsbeteiligung um. (2) Unter der Oberfläche formaler Gleichheit existiert eine deutlich nach Geschlecht segregierte Struktur der Ausbildungsberufe und ausgeübten Tätigkeiten. Empirisch werden diese Thesen anhand von Daten der Deutschen Lebensverlaufsstudie für die Geburtskohorte 1971 überprüft. Die Untersuchung zeigt, dass Frauen am Arbeitsmarkt auch am Beginn ihrer Erwerbstätigkeit schlechtere Chancen haben als Männer. Dies stellt sich jedoch in beiden Teilen Deutschlands unterschiedlich dar. In Westdeutschland haben Frauen in Bezug auf Ausbildungs- und Erwerbsbeteiligung mit den Männern gleichgezogen, sind jedoch bei den erzielten Einkommen benachteiligt. In Ostdeutschland tritt Geschlechterungleichheit im Erwerbsbereich offener zu Tage und setzt bereits bei der Erwerbsbeteiligung ein. Insgesamt wird deutlich, dass bei der Erzeugung von Geschlechterungleichheit im Erwerbsbereich Prozesse sozialer Platzierung und Exklusion in komplexer Weise zusammenwirken. (ICE2). Die Untersuchung enthält quantitative Daten. Die Untersuchung bezieht sich auf den Zeitraum 1989 bis 1999.
Erfasst vonBBF | Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung des DIPF, Berlin
Update2006/2
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