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Autor/inOberpriller, Martin
TitelJungsozialisten.
Parteijugend zwischen Anpassung und Opposition.
Gefälligkeitsübersetzung: Young Socialists. Party youth between adaptation and opposition.
QuelleBonn: J. H. W. Dietz Nachf. (2004), 390 S.Verfügbarkeit 
BeigabenFotografien
Sprachedeutsch
Dokumenttypgedruckt; Monografie
ISBN3-8012-0349-2
SchlagwörterJugend; Geschichte (Histor); Marxismus; Nationalsozialismus; Parteidisziplin; Politische Willensbildung; Politisches Bewusstsein; Studentenbewegung; Jugendbewegung; 20. Jahrhundert; Nachkriegszeit; Weimarer Republik; SPD; Sozialdemokratische Arbeiterpartei Deutschlands; Deutsches Kaiserreich; Deutschland (1945-1949)
AbstractDie Studie rekonstruiert die Geschichte der sozialdemokratischen Arbeiterjugendbewegung im 20. Jahrhundert als ein Spiegelbild der Gesellschaft, in der sie agierte. Die Entwicklung von den organisatorischen Anfängen zum heutigen Juso-Verband ist nicht frei von Rückschlägen und Irrwegen. Im Kaiserreich wurde die Bewegung nicht nur vom Klassenstaat, sondern auch von der eigenen Partei mit Argwohn betrachtet. Während der Weimarer Republik versäumten es die ersten Jungsozialisten, sich selbst eine eigene Massenbasis zu schaffen. Nach dem Kriege setzte die SPD den bereits in Weimar eingeschlagenen Kurs zur Volkspartei konsequent fort, ehe die SPD 1966 zum ersten Mal in der Bundesrepublik Regierungsverantwortung übernahm und nach 1969 sogar den Bundeskanzler stellte. In diesen Jahren begaben sich die Jusos auf den Weg marxistischer Erklärungsansätze. Die Jungsozialisten schufen durch ihre Linkswende 1968/69 die Voraussetzung dafür, dass in den kommenden Jahren so viele junge Menschen wie nie zuvor den Weg zur SPD fanden. Der Verband, dessen Mehrheit sich bis heute in der Tradition von München 1969 stehend als links begreift, rieb sich jedoch in diversen Flügelkämpfen auf, die die Attraktivität der Organisation auf Dauer schädigten. Die Jusos standen dann am Ende der 80er-Jahre, als der real existierende Sozialismus in Osteuropa und der DDR zusammenbrach, im politischen Abseits. Insgesamthaben kritische Solidarität innerhalb der Gesellschaft wie zur eigenen Partei die Geschichte der deutschen Arbeiterjugendbewegung seit 100 Jahren geprägt. (ICA2). Die Untersuchung bezieht sich auf den Zeitraum 1900 bis 2004.
Erfasst vonGESIS - Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften, Mannheim
Update2006/3
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