Literaturnachweis - Detailanzeige
| Autor/in | Feld, Katja |
|---|---|
| Titel | 'Transnationale' Potenziale in der Sozialen Arbeit und ihr Gewinn für die Arbeit mit heranwachsenden Migrant/innen. Gefälligkeitsübersetzung: 'Transnational' potential in social work and its advantage for work with young migrants. |
| Quelle | Aus: Mehrkulturelle Identität im Jugendalter. Die Bedeutung des Migrationshintergrundes in der sozialen Arbeit. Münster: Lit Verl. (2004) S. 273-293 |
| Reihe | Pädagogik und Gesellschaft. 2 |
| Sprache | deutsch |
| Dokumenttyp | gedruckt; Sammelwerksbeitrag |
| ISBN | 3-8258-7673-X |
| Schlagwörter | Identitätsbildung; Soziale Integration; Multikulturelle Gesellschaft; Internationalisierung; Migration; Jugendarbeit; Sozialarbeit; Ausländer; Jugendlicher; Deutschland |
| Abstract | Soziale Arbeit mit heranwachsenden MigrantInnen ist ein Sektor, der zunehmend mit internationalen Kontexten assoziiert wird. Transnationale Phänomene treten insbesondere bei Menschen mit Migrationshintergund auf. Soziale Arbeit mit MigrantInnen bedeutet, sich mit "transnationalen" Blickwinkeln auseinanderzusetzen und darüber hinaus selbst transnationale Strategien, Methoden und Handlungsansätze, vielleicht sogar eine transnationale Identität zu entwickeln. Der Beitrag ist insgesamt dadurch motiviert, die theoretischen Ergebnisse dieser Masterarbeit für die Soziale Arbeit mit MigrantInnen neu zu überdenken, Konsequenzen für dieses Tätigkeitsfeld abzuleiten und zuletzt mit einem besonderem Fokus auf heranwachsende MigrantInnen zu schließen. Die Ausführungen zeigen, dass die Soziale Arbeit mit ihrer bisherigen Arbeitsweise die innere Logik transnationaler Phänomene bereits implizit berücksichtigt. Sie arbeitet an sozialen Problemen, die individuell und strukturell wirksam sind, und verwendet demgemäß Methoden, die an Individuen und Strukturen ansetzen. Sozial- bzw. Jugendarbeit ist damit von einer inklusiven Vorgehensweise geprägt, vom Arbeiten im "Sowohl-als-auch". Auf Grundlage der Transnationalismusdebatte wird von einer Situation für Migranten ausgegangen, die von einem "Sowohl-als-auch" der Kulturen, Regeln, Normen und Werte, Lebensstile und -entwürfe geprägt ist. (ICA2). |
| Erfasst von | GESIS - Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften, Mannheim |
| Update | 2006/2 |