Literaturnachweis - Detailanzeige
| Autor/in | Stöckler, Manfred |
|---|---|
| Titel | Naturwissenschaften und Bildung. Philosophische Anmerkungen zur Normalen und Revolutionären Wissenschaft im Unterricht. |
| Quelle | In: Pädagogische Rundschau, 57 (2003) 6, S. 667-679Infoseite zur Zeitschrift |
| Beigaben | Literaturangaben |
| Sprache | deutsch |
| Dokumenttyp | gedruckt; Zeitschriftenaufsatz |
| ISSN | 0030-9273 |
| Schlagwörter | Allgemeinbildung; Methode; Lehrerausbildung; Mensch; Natur; Naturwissenschaften; Naturwissenschaftlicher Unterricht; Philosophie; Wissenschaft; Entwicklung; Technik; Deutschland |
| Abstract | Naturwissenschaften vermitteln nützliche Kenntnisse, aber ihre Bedeutung für die Allgemeinbildung besteht nicht nur in den Inhalten, sondern gerade auch in dem Wissen, das jemand über sie hat: über ihren Status, über ihre Reichweite und Grenzen, über die Art und Weise, wie naturwissenschaftliche Aussagen begründet werden und darüber, welches Vertrauen sie deswegen verdienen. [Der Autor will in diesem Aufsatz zeigen], was die Naturwissenschaften zur Allgemeinbildung beitragen können. [Seine Darstellung ist dabei geprägt durch seinen] Blick auf gegenwärtige Strömungen der Wissenschaftsphilosophie und hebt besonders neuere Einsichten hervor. Die Aufgabe besteht aus zwei Teilen. Zum einen muss eine Verständigung darüber herbeigeführt werden, welche Bedeutung die Naturwissenschaften über ihren instrumentalen Nutzen hinaus für uns haben. [Der Autor] plädiert dabei auch dafür, hinter den Naturwissenschaften und ihren Konstruktionen die Natur nicht zu vergessen und schließt deswegen die Frage an: Welches Bild von der Natur ist adäquat und für die Allgemeinbildung wichtig? Der zweite Teil der Aufgabe [...] besteht in der Untersuchung, was von diesen Bildern von Natur und Naturwissenschaft im Unterricht (explizit oder implizit) vermittelt werden kann. [Im Beitrag erörtert der Autor] zunächst klassische Kennzeichen der Naturwissenschaften: ihren systematischen Aufbau, die Allgemeinheit des Wissens und die Kontrolle durch das Experiment. Im zweiten Schritt geht es um die Frage, wie Wissenschaft als dynamischer Prozess, aber dennoch als rationales Unternehmen verstanden werden kann. Der dritte Abschnitt hat die Vielfalt naturwissenschaftlicher Disziplinen zum Thema und abschließend geht es um die Stellung des Menschen in der Natur, wie sie von den Naturwissenschaften dargestellt wird. (DIPF/Orig.). |
| Erfasst von | DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main |
| Update | 2005_(CD) |