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Literaturnachweis - Detailanzeige

 
Autor/inn/enBaumert, Jürgen; Watermann, Rainer; Schümer, Gundel
TitelDisparitäten der Bildungsbeteiligung und des Kompetenzerwerbs.
Ein institutionelles und individuelles Mediationsmodell.
QuelleIn: Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, 6 (2003) 1, S. 46-71
PDF als Volltext  Link als defekt meldenVerfügbarkeit 
BeigabenLiteraturangaben 55; Tabellen 3; Grafiken 5
ZusatzinformationForschungsdaten, Studiendetails und Erhebungsinstrumente
Sprachedeutsch; deutsche Zusammenfassung; englische Zusammenfassung
Dokumenttyponline; gedruckt; Zeitschriftenaufsatz
ISSN1434-663X; 1862-5215
DOI10.1007/s11618-003-0004-7
SchlagwörterKompetenz; Empirische Untersuchung; Bildungsbeteiligung; Bildungschance; Soziale Ungleichheit; Soziale Herkunft; Familie; Lesekompetenz; Mediationsverfahren; Forschungsstand; Analyse; PISA (Programme for International Student Assessment); Deutschland
AbstractHerkunftsbedingte Unterschiede der Bildungsbeteiligung und des Kompetenzerwerbs stellen einen Untersuchungsschwerpunkt in der PISA-Studie dar. In der Bundesrepublik war ein besonders enger Zusammenhang zwischen Strukturmerkmalen familiärer Verhältnisse ( sozioökonomischer Status, Bildungsniveau, Migrationsstatus), Bildungsbeteiligung und Kompetenzerwerb nachweisbar. Ziel des Beitrags ist es, auf Grundlage der Daten der nationalen Erweiterung von PISA die disparitätserzeugenden Effekte familiärer Strukturmerkmale durch Prozessmerkmale familiärer Lebensverhältnisse ( kulturelle und kommunikative Praxis), institutionelle ( Schulform) und psychologische Faktoren zu erklären. Dies geschieht in zwei Schritten: Zunächst wird mit Hilfe von Strukturgleichungsmodellen gezeigt, dass die Effekte von familiären Strukturmerkmalen überwiegend durch die kulturelle Praxis von Familien vermittelt sind. In einer sequentiellen Berechnung von Regressionsmodellen ergeben sich sodann deutliche Hinweise darauf, dass die Wirkung familiärer Struktur- und Prozessmerkmale im Wesentlichen über individuelle Fähigkeits- und Motivationsunterschiede ( kognitive Grundfähigkeiten, Lesegeschwindigkeit, Leseinteresse, metakognitive Lernstrategien) transportiert werden. Die psychologischen und institutionellen Vermittlungsmechanismen tragen gemeinsam, aber auch jeweils spezifisch und damit kumulativ zu sozialen Unterschieden im Kompetenzerwerb bei. (DIPF/Orig.)
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main
Update2004_(CD)
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