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Es handelt sich zum Einen um Übersetzungen ins Deutsche, die dem FIS Bildung-Schlagwortbestand entnommen wurden. Zum Anderen wurden zusammengesetzte englische Schlagworte in Terme zerlegt, die in der Regel nur einen inhaltlichen Aspekt repräsentieren. Ergänzend wurden Synonyme und vereinzelt zusätzliche Pluralformen hinzugefügt. Diese Anreicherung geht auf die Nutzung intellektueller Vorarbeiten zurück.
Biokatalysatoren spielen eine immer wichtigere Rolle in der Organischen Synthese. Mit der Gerichteten Evolution, bei der die natürliche Evolution aus cyclischen Wiederholungen von Mutation und Selektion im Labor nachgeahmt wird, ist es nun möglich, Biokatalysatoren schnell auf verschiedene Problemstellungen hin zu optimieren. So konnten Enzyme hinsichtlich ihrer Temperatur- und Lösemittelstabilität verbessert werden. Auch die Selektivitäten, insbesondere die Enantioselektivität sowie die Substratspezifizität wurden gesteigert oder verändert. Die dazu nötigen Mutationstechniken sind in breitem Umfang entwickelt und können fast universell auf verschiedene Enzyme angewendet werden. Allerdings müssen die Screening- und Selektionsbedingungen problemspezifisch adaptiert werden. Insgesamt gesehen ist die Gerichtete Evolution von Biokatalysatoren somit eine vielseitige und schlagkräftige Methode der modernen Katalyse gleichberechtigt neben anderen Methoden der Katalysatorgenerierung. Ein künftiges Augenmerk wird auf der Automatisierung der sich wiederholenden Arbeitsschritte, wie der Vereinzelung und Kultivierung der rekombinanten Mikroorganismen sowie die Herstellung und das Screening der Enzymvarianten, liegen, um schneller zum gewünschten Katalysator zu kommen. (Orig.).
Erfasst von
Landesinstitut für Schule, Soest
Update
2002_(CD)
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Standortunabhängige Dienste
0009-2851
Zocher, Frank; Trauthwein, Harald; Riermeier, Thomas H.; Dingerdissen, Uwe: Neue Wege in der Biokatalyse. Evolutive Methoden. 2001.
2807364
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