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Literaturnachweis - Detailanzeige

 
Autor/inn/enSolga, Heike; Wagner, Sandra
TitelParadoxie der Bildungsexpansion.
Die doppelte Benachteiligung von Hauptschülern.
QuelleIn: Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, 4 (2001) 1, S. 107-127Infoseite zur Zeitschrift
PDF als Volltext  Link als defekt meldenVerfügbarkeit 
BeigabenLiteraturangaben 66; Tabellen 3; Grafiken 11
Sprachedeutsch; deutsche Zusammenfassung; englische Zusammenfassung
Dokumenttyponline; gedruckt; Zeitschriftenaufsatz
ISSN1434-663X; 1862-5215
DOI10.1007/s11618-001-0008-0
SchlagwörterEmpirische Untersuchung; Bildungsbeteiligung; Chancengleichheit; Soziale Herkunft; Sozialisation; Familienbeziehungen; Schüler; Sozioökonomische Lage; Deutschland
AbstractDie soziologische Diskussion um den Erfolg der Bildungsexpansion beschäftigt sich v. a. mit dem Abbau sozialer Ungleichheit beim Erwerb eines Abiturs bzw. Hochschulabschlusses. Weit weniger wird reflektiert, welche Konsequenzen die Bildungsexpansion für die Hauptschule hatte. Der Beitrag untersucht, inwieweit hier ein "creaming out"-Prozess stattgefunden hat, der vor allem Schüler mit deprivierten familiären Umweltbedingungen auf der Hauptschule zurückgelassen hat. Die Folge wäre eine Verschlechterung der Sozialisationsressourcen im Schulkontext von Hauptschülern, mit der auch negative Auswirkungen auf die schulischen Leistungen und die Aneignung sozialer Kompetenzen einhergehen würden. Die empirischen Analysen basieren auf den Lebensverlaufsdaten des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung und des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Sie zeigen u. a., dass vermehrt Kinder, deren Eltern in einfachen Tätigkeiten beschäftigt sind und die in gestressten Familienverhältnissen leben, auf der Hauptschule zurückgeblieben sind. Bezogen auf den Schulkontext bedeutet dies, dass die Hauptschule weniger als früher ein Feld antizipatorischer Sozialisation darstellt. (DIPF/Orig.)
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main
Update2002_(CD)
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