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Literaturnachweis - Detailanzeige

 
InstitutionFriedrich-Ebert-Stiftung. Abteilung Arbeit und Sozialpolitik
TitelDeutsch sein und doch fremd sein.
Lebenssituation und -perspektiven jugendlicher Aussiedler.
Gefälligkeitsübersetzung: Being German and yet foreign : life situation and prospects of adolescent late migrants.
QuelleBonn (1998), 87 S.
PDF als Volltext kostenfreie Datei  Link als defekt meldenVerfügbarkeit 
ReiheGesprächskreis Arbeit und Soziales. 84
BeigabenTabellen 11
ZusatzinformationInhaltsverzeichnis
Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; gedruckt; Monografie; Graue Literatur
ISBN3-86077-720-3
SchlagwörterSoziale Situation; Sozialisation; Schule; Orientierung; Migrationspolitik; Berufliche Integration; Berufssituation; Konferenzschrift; Aussiedler; Jugendlicher; Deutschland; Osteuropa
Abstract"Lange galten sie als die Zuwanderergruppe, die ohne Probleme in die deutsche Gesellschaft 'integrierbar' sei: deutsche Aussiedler aus Mittel- und Osteuropa. Hochmotiviert, integrationswillig, beruflich qualifiziert und vor allem in der deutschen Bevölkerung angesichts ihres Verfolgungsschicksals in den ehemaligen sozialistischen und kommunistischen Staaten des Ostens akzeptiert und willkommen geheißen standen ihnen viele Tore und Wege in unserer Gesellschaft offen. Die Zeiten haben sich geändert: Ihre Zuwanderung ist heute de facto quotiert. Vor der Einreisebewilligung liegen Sprachtests. Nach der Einreise werden sie bestimmten Wohnorten zugewiesen. Die Eingliederungshilfen wurden gekürzt. Selbst die Integration von jugendlichen Aussiedlern in Schule und Beruf wird immer schwieriger. Viele ihrer Probleme sind heute mit denjenigen anderer Zuwanderergruppen, die nicht die deutsche Staatsangehörigkeit haben, vergleichbar. In Städten und Gemeinden mit einem hohen Anteil von Aussiedlern mehren sich die Konflikte und Auseinandersetzungen. Deutsche und eingewanderte Ausländer behandeln sie zunehmend als Fremde. Dies führt zu Ausgrenzungen und auf seiten der Aussiedler vielfach zu einem Rückzug in die Familie und die eigene Gruppe. Auf der Konferenz des Gesprächskreises Arbeit und Soziales am 26. März 1998 in Bonn zum Thema 'Deutsch sein und doch fremd sein. Lebenssituation und -perspektiven jugendlicher Aussiedler' haben Politiker, Wissenschaftler und Praktiker die vielfältigen Problemlagen, mit denen jugendliche Aussiedler in unserer Gesellschaft konfrontiert werden, diskutiert. Die hier abgedruckten Referate geben einen plastischen Eindruck von der Komplexität des Integrationsprozesses. Es werden aber auch eine Reihe von Vorschlägen zur Verbesserung der Integrationsangebote unterbreitet." (Textauszug). Inhaltsverzeichnis: Ursula Mehrländer: Vorbemerkung (5); Günther Schultze: Zusammenfassung (7-10); Jochen Welt: Perspektiven der Aussiedlerpolitik (11-14); Barbara Dietz: "Wer bin ich? Was will ich?...". Einstellungen und Orientierungen von jugendlichen Aussiedlern in Deutschland (15-30); Peter Fricke: "Integriert oder desintegriert?" - berufliche, schulische und sprachliche Situation jugendlicher Spätaussiedler (31-42); Luidger Wolterhoff: Berufliche Situation von jugendlichen Aussiedlern (43-52); Maria Kestermann: Schulische Situation jugendlicher Aussiedler (53-64); Oswald Pannes: Sprachliche Integration jugendlicher Aussiedler (65-74); Thomas Abel: Was wollt Ihr denn hier...! Konflikte von Zuwanderern und Einheimischen und kommunalpolitische Konzepte zur Verbesserung des Zusammenlebens (75-86).
Erfasst vonGESIS - Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften, Mannheim
Update2000_(CD)
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