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Autor/inn/enBorn, Jan; Güntürkün, Onur; Schwarting, Rainer
TitelBiologische Psychologie - Fach in der Psychologie?
QuelleIn: Psychologische Rundschau, 51 (2000) 4, S. 218-220Infoseite zur ZeitschriftVerfügbarkeit 
Sprachedeutsch
Dokumenttypgedruckt; Zeitschriftenaufsatz
ISSN0033-3042
SchlagwörterForschung; Biologie; Medizin; Wissenschaftliche Kommunikation; Hochschullehrer; Neuropsychologie; Physiologische Psychologie; Psychophysiologie
AbstractEs wird verdeutlicht, dass biopsychologische Forschung in zunehmendem Maße in Einrichtungen außerhalb der psychologischen Institute, vor allem im medizinischen Bereich, stattfindet. An ausgewählten Daten wird ein Trend der Verlagerung biopsychologischer Forschung in außerpsychologische Bereiche aufgezeigt: (1) Eine empirische Analyse der zehn Impact-stärksten Zeitschriften des Jahres 1999 zeigt, dass von insgesamt 532 Artikeln zu biopsychologischen Fragen 198 aus psychologischen und 264 aus anderen, im Wesentlichen medizinischen Einrichtungen, kamen. (2) Die in den Datenbanken PsychLit und Medline für 1999 dokumentierten Publikationen zu den Suchstichworten "Memory", "Emotion" und "Perception" verdeutlichen, dass die experimentelle wissenschaftliche Auseinandersetzung mit diesen Themen zu etwa 50 Prozent in nichtpsychologischen Einrichtungen stattfindet. (3) In einer Evaluation psychophysiologischer Einrichtungen wurde ermittelt, dass diese in der Medizin räumlich und personell besser ausgestattet waren als in der Psychologie. (4) An mehr als einem Viertel der deutschen Universitäten existiert im Bereich der Psychologie keine spezifische Professur für Biologische Psychologie/Psychophysiologie/Neuropsychologie, in lediglich 50 Prozent sind Professuren für dieses Fach ausgewiesen. Es wird darauf hingewiesen, dass die Psychologie in Gefahr gerät, den biologischen Aspekt ihres Forschungsgegenstandes möglicherweise an die Medizin zu verlieren; damit würde ihr auch nur eine untergeordnete Rolle bei der Etablierung von verhaltensneurowissenschaftlichen Einrichtungen und Ausbildungsgängen an Universitäten zufallen. (ZPID).
Erfasst vonLeibniz-Institut für Psychologie, Trier
Update2002_(CD)
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