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Autor/inFärber, Gisela
TitelBildungsreform durch Reform der Bildungsfinanzierung?
QuelleAus: Weizsäcker, Robert K. von (Hrsg.): Schul- und Hochschulorganisation. Berlin: Duncker u. Humblot (2000) S. 165-220Verfügbarkeit 
BeigabenAnmerkungen 122; Abbildungen 8
Sprachedeutsch; deutsche Zusammenfassung
Dokumenttypgedruckt; Sammelwerksbeitrag
ISBN3-428-10152-9
SchlagwörterBildung; Bildungsgutschein; Vorschule; Schule; Ausgaben; Finanzierung; Betreuungsverhältnis; Hochschulausgaben; Hochschulfinanzierung; Studiengebühren; Hochschullehrer; Hochschule; Internationaler Vergleich; Sammelwerk; Student; Deutschland; OECD-Staaten
AbstractEine Revision der finanzwissenschaftlichen Interventionsargumente im Bildungsbereich (vorschulischer Bereich, Schulen, Hochschulen und betriebliche Ausbildungen) ergibt differenzierte Legitimationsgrundlagen für staatliche Eingriffe. Die heute praktizierte Bildungsfinanzierung bewirkt vor diesem Hintergrund sowohl eine allokativ ineffiziente und verteilungpolitisch unvertretbare Fehl- und Übersubventionierung vor allem bestimmter Bildungsangebote als auch systematisch ineffiziente Angebotsstrukturen in den Bildungsinstitutionen selbst infolge von Überregulierung, völlig unzureichender eigenständiger Handlungsspielräume und verzerrter Kosteninformationen im öffentlichen Haushaltsrecht. Eine Reform der Bildungsfinanzierung muß deshalb einerseits finanzpolitisch funktionsfähige relative "Preise" für verschiedene Bildungsangebote einführen, was neben einer Neubestimmung der Regeln für Kindergartengebühren vor allem über die Einführung von Bildungsgutscheinen (in Form von zeitlich limitierten Bildungskonten) nach dem Abitur bzw. dem Ende der Schulpflicht realisiert werden könnte. Daneben sind die Finanzierungsregeln aller öffentlichen Bildungsinstitutionen unter Einräumung dezentraler Handlungs- und Bewirtschaftungskompetenzen auf eine leistungsabhängige Grenzfinanzierung umzustellen, die mit einer Gebührenfinanzierung nach "Verbrauch" der Bildungsgutscheine kompatibel ist. (HoF/Text übernommen).
Erfasst vonInstitut für Hochschulforschung (HoF) an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Update2003_(CD)
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