Literaturnachweis - Detailanzeige
| Autor/in | Zinnecker, Jürgen |
|---|---|
| Titel | Kindheit und Jugend als pädagogische Moratorien. Zur Zivilisationsgeschichte der jüngeren Generation im 20. Jahrhundert. |
| Quelle | Aus: Bildungsprozesse und Erziehungsverhältnisse im 20. Jahrhundert. Weinheim: Beltz (2000) S. 36-68
PDF als Volltext |
| Reihe | Zeitschrift für Pädagogik. Beiheft. 42 |
| Beigaben | Literaturangaben 172 |
| Sprache | deutsch; deutsche Zusammenfassung |
| Dokumenttyp | online; gedruckt; Sammelwerksbeitrag |
| URN | urn:nbn:de:0111-opus-84428 |
| Schlagwörter | Antipädagogik; Erziehungsgeschichte; Autorität; Soziale Beziehung; Generation; Jugend; Kindesalter; Familie; Mediennutzung; Geschichte (Histor); Studentenbewegung; Sozialpädagogik; 20. Jahrhundert; Aufklärung (Epoche); Entwicklung; Kritik; Tradition; Deutschland; Deutschland (bis 1945); Deutschland-BRD; Deutschland-DDR |
| Abstract | Der Autor beschreibt die Geschichte der Idee eines Moratoriums von Kindheit und Jugend, die vor mehr als zwei Jahrhunderten im Kontext der Aufklärung entworfen wird und bis in die Zivilisierungs- und Modernisierungsprozesse des 20. Jahrhunderts wirksam ist. Gezeigt wird, dass diese Idee in die historisch-gesellschaftlichen Erfahrungen der Transformation einer ehemals kurzen Kindheit in eine lange, heute auf das dritte Lebensjahrzehnt übergreifende Kindheit und Jugend eingebettet ist, in der Heranwachsende zunehmend zu "Ko-Konstrukteuren" ihrer eigenen Lebensform werden. Dabei erfährt das Konzept des Moratoriums unterschiedliche Auslegungen auf Familie, Vorschule, Schule und Hochschule. Der Beitrag schließt mit einer Unterscheidung verschiedener Typen von Kindheitsmustern und -moratorien, welche Kindheit als Konzeptualisierung einer Gegengesellschaft, als pädagogischen Schutzraum, als Bildungsmoratorium und als Experimentierfeld von Modernisierung begreifen. (DIPF/Orig.). |
| Erfasst von | DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main |
| Update | 2003_(CD) |