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Autor/inn/enEickhoff, Catarina; Zinnecker, Jürgen
InstitutionBundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung
TitelSchutz oder Risiko?
Familienumwelten im Spiegel der Kommunikation zwischen Eltern und ihren Kindern.
Gefälligkeitsübersetzung: Protection or risk? : family environments reflected in communication between parents and their children.
QuelleKöln: Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung (2000), 118 S.Verfügbarkeit 
ReiheForschung und Praxis der Gesundheitsförderung. 11
BeigabenTabellen 14; grafische Darstellungen 12; Anhang
ZusatzinformationInhaltsverzeichnis
Sprachedeutsch
Dokumenttypgedruckt; Monografie; Graue Literatur
ISBN3-933191-40-8
SchlagwörterKommunikation; Sozialisation; Familie; Partnerschaft; Eltern-Kind-Beziehung; Interaktion; Krankheit; Gesundheit; Sucht; Prävention
Abstract"Ziel der vorliegenden Studie war es, genauere Erkenntnisse über die Kommunikation zwischen Eltern und deren jugendlichen Kindern hervorzubringen. Herausgestellt wird dabei der Zusammenhang zwischen dem vom Kind subjektiv berichteten Familienklima und der Qualität der Kommunikation und dem Umgang mit konflikt- und angstbesetzten Themen. Es ist zwar unumstritten, dass Familienbeziehungen und Familienklima eine wichtige Rolle bei der Entwicklung von Kindern und Jugendlichen spielen, aber die meisten Informationen, die wir über diesen komplexen Zusammenhang haben, stammen aus Fragebogen oder Interviews mit Eltern (vorwiegend Müttern). Da 'gute' Familien in unserer Gesellschaft eine große Bedeutung haben, ist es schwierig aus diesen Selbsteinschätzungen der Eltern tatsächlich valide Daten über die Familieninteraktion zu erhalten (Markman/ Notarius, 1987; Marta, 1997). Eindrücke von Kindern sind in der gängigen Fachliteratur jedoch nur selten zu finden. Zudem wissen wir wenig darüber, wie sich ein gutes oder schlechtes Familienklima im Alltag tatsächlich darstellt. Valide Beobachtungsdaten zur Kommunikation und zum Verhalten in der Familie und die Meinung von Kindern über ihre Väter und Mütter sind offensichtlich Mangelware. Wie schätzen Kinder ihre Eltern ein? Welche Bedeutung (vor allem im Hinblick auf Entwicklungsrisiken wie Rauchen, Alkohol trinken und Drogenkonsum) hat es, wenn ein Kind sein Familienklima als stresshaft bzw. als unterstützend erlebt? Kommunizieren Familien, in denen die Kinder ihre Familienumwelt als konflikthaft und wenig hilfreich erleben, anders als Familien, in denen die Familienumwelt von den Kindern als unterstützend und harmonisch wahrgenommen wird? Diesen Fragen widmet sich das Projekt 'Familienkommunikation', das in diesem Band der Reihe 'Forschung und Praxis der Gesundheitsförderung' vorgestellt wird. Zur Einführung in die Thematik der Familienbeziehungen und der Familienkommunikation werden im folgenden Kapitel zunächst Aussagen über günstige und ungünstige familiäre Beziehungsmerkmale aus der Fachliteratur zusammengetragen (Abschnitt 1.1.). Davon ausgehend sollen dann entsprechend günstige und ungünstige Kommunikationsmerkmale beleuchtet (Abschnitt 1.2.) und eine Brücke zwischen Beziehungsmerkmalen und Kommunikationsmerkmalen geschlagen werden (Abschnitt 1.3.). Unter 1.4. wird anschließend ein Überblick über den Aufbau der Studie gegeben. Im zweiten Kapitel werden dann die beiden Surveys (die ursprüngliche, deutschlandweite Befragung und die aktuelle Befragung der 840 Kinder in Köln und Siegen) vorgestellt (Abschnitt 2.1.), sowie die Familienumwelten, die aufgrund dieser Kinderdaten identifiziert wurden (Abschnitt 2.2.). Ergänzend wird aufgezeigt, welche Entwicklungsrisiken bzw. Schutzfaktoren die unterschiedlichen Familienumwelten mit sich bringen (Abschnitt 2.3.). Kapitel 3 schließlich befasst sich mit den Fallstudien, die vor dem Hintergrund der Familienumwelten ausgewählt wurden. Dort wird zunächst in die Kommunikationssituation eingeführt (Abschnitt 3.1). In Abschnitt 3.2. werden die Partner- und Konfliktfamilien vorgestellt, anhand derer die Fallstudien vorgenommen wurden, und anschließend die Unterschiede zwischen den Kommunikationsmerkmalen dieser Familien aufgezeigt (Abschnitt 3.3.). Im Anschluss daran werden eine typische Konfliktfamilie und eine typische Partnerfamilie porträtiert und qualitativ analysiert (Abschnitt 3.4.). Ergänzend hierzuwerden alle Aussagen der Familienmitglieder zu den Themen Zigaretten, Alkohol und Drogen zusammengetragen und beleuchtet. Abschließend wird in Kapitel 4 versucht, aus den Ergebnissen der Studie Hinweise und Empfehlungen für die Arbeit in der Gesundheitsförderung und Suchtprävention abzuleiten. Nach dem Literaturverzeichnis (Kapitel 5) findet sich schließlich im Anhang (Kapitel 6) eine Aufstellung der verwendeten Karten für das Triadengespräch und der Interviewfragen für die Gespräche mit den Eltern und den Kindern." (Textauszug).
Erfasst vonGESIS - Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften, Mannheim
Update2002_(CD)
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