Suche

Wo soll gesucht werden?
Erweiterte Literatursuche

Ariadne Pfad:

Inhalt

Literaturnachweis - Detailanzeige

 
Autor/inWesterkamp, Dominik
TitelPressefreiheit und Zensur im Sachsen des Vormärz.
Gefälligkeitsübersetzung: Freedom of the press and censorship in Saxony before the period from 1815 to the March Revolution of 1848.
QuelleBaden-Baden: Nomos (1999), XIV, 180 S.Verfügbarkeit 
Zugl. Hagen, FernUniv., Diss., 1999
ReiheJuristische Zeitgeschichte. Abt. 1, Allgemeine Reihe. 3
Sprachedeutsch
Dokumenttypgedruckt; Monografie
ISBN3-7890-6279-0
SchlagwörterPressefreiheit; Schulnote; Geschichte (Histor); Vormärz; Liberalismus; Verfassung; Hochschulschrift; Bürgertum; Bundesrepublik Deutschland; Sachsen
Abstract"Die Pressefreiheit ist nach heutigem Verständnis ein wesentliches Element des freiheitlichen Rechtsstaats. Ohne Pressefreiheit ist eine hinreichende öffentliche Kontrolle der staatlichen Gewalt nicht möglich. Der Weg bis zur Gewährleistung der Pressefreiheit war zu lang und steinig. Die vorliegende Arbeit will einen kleinen Abschnitt dieses Weges beleuchten: die Zeit des Vormärz. Zwischen 1831 und 1848 drängte das Bürgertum, der Liberalismus zum ersten Mal mit Macht auf die Einführung der Pressefreiheit. Ausdruck dieser Bewegung ist die Aufnahme der Pressefreiheit in mehrere Vormärzverfassungen, darunter auch die hier vorgestellte sächsische. Der Beweggrund dafür lag allerdings anfangs nicht nur in der Schaffung einer Möglichkeit, politische Meinungsvielfalt zu gewährleisten. Vielmehr wurde die Pressefreiheit zunächst auch als eine Ausprägung der Gewerbefreiheit und des Wirtschaftsverkehrs verstanden. Wie sich die Prioritätensetzung ändert, hin zu einer Auffassung von der Pressefreiheit als eines Rechtes aller Staatsbürger, eines Abwehrrechts gegen staatliche Einflußnahme, wird im folgenden dargestellt werden. Eine Untersuchung über die Pressefreiheit kann auch deren Pendant und Gegenbegriff, die Zensur, nicht außen vor lassen. Welche Aufgaben die Zensur hatte, nach welchen Zielen sie sich richtete und wie sie durchgeführt wurde, soll auf den folgenden Seiten beleuchtet werden. Die Untersuchung beschränkt sich dabei nicht auf die Darstellung von Gesetzen und Verordnungen, sondern befaßt sich auch mit deren Anwendung in der Praxis, die anhand ausgewählter Quellen dargestellt wird. Das Beispiel Sachsen ist aus mehreren Gründen gewählt. Leipzig war der Zentralplatz des deutschen Buchhandels in der damaligen Zeit. Auch seine Lage zwischen den Großmächten des Deutschen Bundes, Preußen und Österreich, macht es zum interessanten Gegenstand einer Untersuchung über die Ausgestaltung und Wirkung von Pressefreiheit und Zensur. In den vorgenannten Staaten war die Zensur drückender als in Sachsen, so daß viele Schriftsteller, die dort nicht veröffentlichen konnten, ohne sich der Verfolgung durch die Zensurbehörden auszusetzen, sich in Sachsen niederließen. Dies führte zu einer Flut literarisch-politischer Schriften, die nach Österreich und Preußen exportiert wurden, was Interventionen dieser Staaten in Dresden zur Folge hatte. Welchen Einfluß diese auf die sächsische Politik in Zensurangelegenheiten zeitigten, wird diese Untersuchung zeigen. Auch über diese Funktion des Deutschen Bundes läßt sich daraus einiges ablesen." (Textauszug).
Erfasst vonGESIS - Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften, Mannheim
Update2002_(CD)
Literaturbeschaffung und Bestandsnachweise in Bibliotheken prüfen
 

Standortunabhängige Dienste
Die Wikipedia-ISBN-Suche verweist direkt auf eine Bezugsquelle Ihrer Wahl.
Tipps zum Auffinden elektronischer Volltexte im Video-Tutorial

Trefferlisten Einstellungen

Permalink als QR-Code

Permalink als QR-Code

Inhalt auf sozialen Plattformen teilen (nur vorhanden, wenn Javascript eingeschaltet ist)

Teile diese Seite: