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Autor/inAschwanden, Dirk
TitelJugendlicher Rechtsextremismus als gesamtdeutsches Problem.
QuelleBaden-Baden: Nomos (1995), 272 S.Verfügbarkeit 
Zugl.: Aachen, Techn. Hochsch., Diss., 1994.
ReiheNomos-Universitaetsschriften. Politik. 56
BeigabenLiteraturangaben
ZusatzinformationInhaltsverzeichnis
Sprachedeutsch
Dokumenttypgedruckt; Monografie
ISBN3-7890-3689-7
SchlagwörterSubkultur; Jugendsoziologie; Ausländerfeindlichkeit; Rechtsradikalismus; Hochschulschrift; Deutschland-Westliche Länder; Deutschland-Östliche Länder
AbstractMit der Konzentration auf Rechtsextremismus bei Jugendlichen, und hier besonders auf dessen gewalttaetige Variante, sollen keineswegs thematische Traditionslinien oder die Bedeutung seit Jahrzehnten aktiver Vordenker und Propagandisten des oranisierten wie nicht-organisierten Rechtsextremismus ignoriert werden. Vielmehr geht diese Analyse der Frage nach, welche spezifische Attrakivitaet gebrauchsfertig angebotene rechtsextreme Orientierunngen und Einstellungen fuer Jugendliche besitzen, welche Funktion rechtsextrem motivierte Gewalt und Fremdenfeindlichkeit fuer das jugendliche Selbstverstaendnis beziehungsweise bei der Bewaeltigung spezifisch pubertaer-adoleszenter Lebenslagen haben. Neben einer umfassenden Analyse des multifaktoriellen Wirkgeflechtes objektiver und subjektiver Ursachen, dem Zusammenspiel zwischen oekonomisch-sozialer Lage und individuellen Einstellungen, laengerfristigen psychischen Dispositionen und situativen Anlaessen beruecksichtigt der Autor auch im Hinblick auf wirksame Gegenstrategien die Asymmetrien zwischen Ost- und Westdeutschland. Besonderes Gewicht legt vor allem auf die Analyse der jugendspezifischen rechtsextremen Subkultur (Rockmusik, Computer-Spiele, Fanzines) sowie auf eine sozialpsychologische Kritik der mythologischen Kerninhalte der rechtsextremen Vorstellungswelt.
Erfasst vonDeutsches Jugendinstitut, München
Update1996_(CD)
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