Literaturnachweis - Detailanzeige
| Titel | Informationsspezialisten und die Multimedia-Branche. Ergebnisse einer E-Mail-Befragung in Süddeutschland. |
|---|---|
| Quelle | In: Info 7, 13 (1998) 3, S. 137-142 |
| Sprache | deutsch |
| Dokumenttyp | gedruckt; Zeitschriftenaufsatz |
| ISSN | 0930-5483 |
| Schlagwörter | Multimedia; Unternehmen; Arbeitskräftebedarf; Qualifikationsanforderung; Informationsberuf; Medienberuf; Baden-Württemberg; Bayern |
| Abstract | Dargestellt werden die Ergebnisse einer Umfrage per e-mail bei Multimedia-Unternehmen in Bayern und Baden-Württemberg. Ziel der Befragung war es herauszufinden, wie hoch die Unternehmen ihren Bedarf an professionellen Informationsdienstleistungen einschätzen und welche Qualifikationsanforderungen sie an Mitarbeiter in diesem Bereich stellen. Ferner wird auf die Methodik der e-mail-Befragung eingegangen Die Umfrage zeigte, daß die Unternehmen einer (zeitweiligen) Beschäftigung von Informationsfachleuten durchaus positiv gegenüberstehen. "Allerdings sind die Anforderungen, die die Agenturen grundsätzlich an neue Mitarbeiter stellen, hoch: neben sozialen Kompetenzen werden breite EDV-Kenntnisse, betriebswirtschaftliche Fähigkeiten (v. a. im Projektmanagement) und zusätzlich praktische Erfahrung erwartet. Vor-und Nachteil zugleich ist die Tatsache, daß Informationsfachleute in Multimedia-Agenturen noch keine "Tradition" haben. Einerseits gibt es keine etablierten Vorgänger, an denen ihre Leistung gemessen wird, andererseits müssen sie aber über die Entschlossenheit und Kreativität verfügen, ihre Arbeitsinhalte eigentständig zu gestalten und zu organisieren. Wer sich dies jedoch zutraut und die Herausforderung nicht scheut, den Beruf des "Multimedia-Informationsmanagers" durch eigene Ideen und Engagement quasi zu "erfinden", der sollte den Einstieg in die Branche versuchen. Wenn dann noch gute EDV-Kenntnisse, Kompetenz im Umgang mit internen und externen Datenbanken und natürlich die im Studium erlernten Strategien zur effizienten Erschließung, Bewertung und Aufbereitung von Quellen hinzukommen, könnte ein Informationsspezialist zum unentbehrlichen Mitglied eines Multimedia-Teams werden." Forschungsmethode: empirisch; empirisch-quantitativ; Befragung. (IAB2). |
| Erfasst von | Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Nürnberg |
| Update | 2000_(CD) |