Literaturnachweis - Detailanzeige
| Autor/in | Skovsmose, Ole |
|---|---|
| Titel | Aporism: uncertainty about mathematics. |
| Quelle | In: Zentralblatt für Didaktik der Mathematik, 30 (1998) 3, S. 88-94
PDF als Volltext |
| Sprache | englisch |
| Dokumenttyp | online; gedruckt; Zeitschriftenaufsatz |
| ISSN | 0044-4103; 1615-679X |
| Schlagwörter | Gesellschaft; Denken; Abstraktes Denken; Angewandte Mathematik; Mathematik; Ethik; Philosophie; Technik |
| Abstract | Weder Absolutismus noch Aposteriorismus haben die progressiven Elemente, die mit den Anwendungen und sozialen Funktionen des mathematischen Wissens assoziiert werden, in Frage gestellt. Der Aporismus stellt diese Frage, indem er die These der formenden Macht der Mathematik diskutiert. Diese These vereinigt den auf die Mathematik angewandten linguistischen Relativismus und die Idee, dass Technologie ein Strukturprinzip der Gesellschaft ist. Wir sind nicht laenger von "Natur" umgeben, stattdessen leben wir in einer "Techno-Natur". Mathematische Abstraktionen koennen nach ausserhalb der mathematischen Sphaere projiziert werden, und auf diesem Wege regulieren und konstituieren sie eventuell sogar grundlegende Kategorien der Techno-Natur. Das Vico-Paradox bringt die Schwierigkeiten, Natur und Funktion technologischer Aktionen zu spezifizieren, zum Ausdruck: wir sind nicht einmal faehig, das zu begreifen und zu verstehen, was wir selbst geschaffen haben. Kritik kann nicht durch wissenschaftliches (oder mathematisches) Denken selbst garantiert werden. Kritik wird zu einer viel komplexeren Taetigkeit, die Reflexionen ueber technologische Aktionen miteinschliesst. Kritik enthaelt auch ethische Betrachtungen, und deshalb ist eine Kritik der Mathematik auch eine ethische. (Abstract). |
| Erfasst von | FIZ Karlsruhe - Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur |
| Update | 1999_(CD) |