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TitelSpenden können Kürzungen nicht ausgleichen.
QuelleIn: Das Hochschulwesen, 45 (1997) 4, S. 253Infoseite zur ZeitschriftVerfügbarkeit 
Sprachedeutsch
Dokumenttypgedruckt; Zeitschriftenaufsatz
ISSN0018-2974
SchlagwörterForschungsförderung; Förderungsmaßnahme; Staat; Spende; Wirtschaft; Hochschulfinanzierung; Hochschule; Freie Trägerschaft; Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft; Sponsor; Deutschland
AbstractDer Stifterverband für die Wissenschaft hat eine mangelnde Spendenbereitschaft der Wirtschaft kritisiert. Die Hochschulen hätten 1995 rund 48 Millionen DM als Spenden erhalten, nur 0,1 Prozent ihres Bildungsbudgets von insgesamt 48 Milliarden. Die Länder bleiben mit fast 89 Prozent Hauptfinanziers der Hochschulen, der Bund gebe neun Prozent, sagte der Generalsekretär des Stifterverbandes, Manfred Erhardt. Die staatlichen Kürzungen der Hochschulbudgets könnten in absehbarer Zeit nicht durch Spenden ausgeglichen werden. Die Gesamteinnahmen der Fördergesellschaften deutscher Hochschulen von 68 Millionen DM plus weiterer 130 Millionen, die der Stifterverband selbst beitrage, addierten sich lediglich zu einer Summe (200 Millionen), die allein Baden-Württemberg im vergangenen Jahr weniger für seine Hochschulen ausgegeben habe. Als einzige Einnahmequelle sieht Erhardt Studiengebühren. "Daran wird in den nächsten fünf Jahren kein Weg vorbeiführen". Bei den erwarteten 25 Prozent mehr Studienanfängern und knappen Staatskassen drohe andernfalls ein Leistungsabfall der Hochschulen. Die Aussichten auf deutlich mehr Spenden aus privater Hand und der Wirtschaft bezeichnete Erhardt als gering. Diese seien von 1989 bis 1995 um jährlich 1,5 Prozent gestiegen. Zwischen 1981 und 1989 habe die jährliche Steigerungsrate noch bei 14 Prozent gelegen. Zudem streichen die Unternehmen im Zuge geplanter Personaleinsparungen auch an den Spendenetats, um die Akzeptans für ihre Sparmaßnahmen zu erhöhen. Die Etats für Sponsoring dagegen stiegen. Schätzungen gingen aber davon aus, daß auch die Einnahmen aus dem Sponsoring ein Prozent der Hochschulhaushalte nicht überschreiten werden. Das gesamte Spendenaufkommen für die Wissenschaft einschließlich von Kapitalzuführungen aus Stiftungen betrage derzeit in Deutschland rund 620 Millionen DM im Jahr. Nur die Fördergesellschaften der deutschen Hochschulen erhielten 48 Millionen DM als Spenden und weitere 21 Millionen über Einnahmen aus Dienstleistungen und drei Millionen DM aus Zustiftungen. Bei den Spenden führen die Universitäten weit (38.500.000 DM) vor den Fachhochschulen (knapp sechs Millionen). Die Einnahmen aus Dienstleistungen, Zinsen etc. dagegen differierten erheblich weniger: Universitäten (11.213.000 DM), Fachhochschulen (7.300.000 DM). Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft ist eine Gemeinschaftsaktion der Wirtschaft und verwaltet zudem eine Reihe privater Stiftungen. (HOF/Text vollständig übernommen).
Erfasst vonInstitut für Hochschulforschung (HoF) an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Update1998_(CD)
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