Literaturnachweis - Detailanzeige
| Sonst. Personen | Lindner, Rolf (Hrsg.) |
|---|---|
| Titel | "Wer in den Osten geht, geht in ein anderes Land". Die Settlementbewegung in Berlin zwischen Kaiserreich und Weimarer Republik. Gefälligkeitsübersetzung: "Anyone going to the east is going to a different country" : the settlement movement in Berlin between the German Empire and the Weimar Republic. |
| Quelle | Berlin: Akad.-Verl. (1997), 201 S. |
| Reihe | Zeithorizonte |
| Beigaben | Fotografien |
| Zusatzinformation | Inhaltsverzeichnis |
| Sprache | deutsch |
| Dokumenttyp | gedruckt; Monografie |
| ISBN | 3-05-003065-8 |
| Schlagwörter | Prosoziales Verhalten; Klassengesellschaft; Sozialpolitik; Sozialpädagogik; Sozialarbeit; Soziale Unterstützung; Weimarer Republik; Helfer; Hilfeleistung; Berlin; Deutsches Kaiserreich; Deutschland; Nordamerika; Vereinigte Staaten; Vereinigtes Königreich |
| Abstract | "Im Oktober 1911 zieht ein Pfarrer mit seiner Familie und einer kleinen Gruppe von Studenten in den Berliner Osten, um im 'dunkelsten Berlin' ein 'Lager' aufzuschlagen. Diese Gruppe bildet den Kern des Settlement, einer 'Niederlassung Gebildeter inmitten der armen arbeitenden Bevölkerung'. Damit wird ein sozialpolitisches Modell aus dem Viktorianischen England auf das Wilhelminische Deutschland übertragen. Die selbstgestellten Aufgaben der Settlement-Bewegung bestanden darin, die Verhältnisse der armen und arbeitenden Klassen zu studieren, soziale Hilfedienste zu leisten und vor allem durch Teilnahme am Leben der Armen die Klassengegensätze zu überbrücken. Im Mittelpunkt dieses Buches steht die Darstellung der Sozialen Arbeitsgemeinschaft Berlin-Ost, dem einzigen Settlement in Deutschland. Es wird ein faszinierendes, bislang wenig bekanntes Kapitel der Kulturgeschichte Berlins aufgeschlagen. Der Leser gewinnt einen sinnlichen Eindruck von der räumlichen und gedanklichen Trennung der sozialen Klassen und ihm wird ein plastisches Bild von den sozialen und politischen Verhältnissen in Berlin des ausgehenden Wilhelminischen Reiches und der frühen Weimarer Republik vermittelt. Um die Besonderheit dieses Kulturkontaktes zwischen 'Hoch' und 'Niedrig', 'Besitzenden' und 'Besitzlosen', 'Gebildeten' und 'Ungebildeten' zu verstehen, wird ein Vergleich zwischen äußerer (oder: Heiden-) und innerer Mission im 19. Jahrhundert angestellt, und es werden zwei der frühesten und berühmtesten Settlements, Toynbee Hall in London und Hull House in Chicago, vorgestellt." (Autorenreferat). |
| Erfasst von | GESIS - Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften, Mannheim |
| Update | 1999_(CD) |