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Autor/inSchmid, Christine
InstitutionMax-Planck-Institut für Bildungsforschung
TitelGeschwister und die Entwicklung soziomoralischen Verstehens.
Der Einfluß von Altersabstand und Geschlecht jüngerer und älterer Geschwister im Entwicklungsverlauf.
Gefälligkeitsübersetzung: Brothers and sisters and the development of sociomoral understanding : the effect of age differences and gender of younger and older brothers and sisters in the development process.
QuelleBerlin (1997), 121 S.
PDF als Volltext kostenfreie Datei  Link als defekt meldenVerfügbarkeit 
ReiheMaterialien aus der Bildungsforschung. 58
BeigabenTabellen 10; Grafiken 13; Anhang 2
Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; gedruckt; Monografie; Graue Literatur
ISSN0173-3842
ISBN3-87985-062-3
SchlagwörterFreundschaft; Kognition; Persönlichkeit; Lebensalter; Adoleszenz; Jugend; Kindheit; Geschwister; Geschlecht; Moral; Entwicklung
AbstractIn einer longitudinalen Studie (121 Kindern aus Reykjavik/ Island) wurde der Einfluß von Geschwistern auf die soziomoralische Entwicklung von der mittleren Kindheit bis zur Adoleszenz untersucht. Die soziomoralische Entwicklung wurde im Alter von 7, 9, 12 und 15 Jahren anhand eines Interviews zu einem alltagsnahen moralischen Handlungskonflikt im Kontext von Freundschaft und Versprechen erhoben. Die Angaben zu Anzahl, Alter und Geschlecht der Geschwister stammen aus einem Fragebogen, der den Eltern zu Beginn der Untersuchung vorgelegt wurde. Die Analysen ergaben einen signifikanten Effekt des Altersabstands und Geschlechts des nächstälteren Geschwisters. Probanden mit einer mindestestens vier Jahre älteren Schwester erreichten über alle Meßzeitpunkte hinweg höhere soziomoralische Niveaus im Vergleich zu Probanden mit einem älteren Geschwister mit geringerem Altersabstand. Probanden mit einem mindestens vier Jahre älteren Bruder sowie älteste Kinder und Einzelkinder lagen zwischen diesen beiden Gruppen. Die Ergebnisse wurden vor dem Hintergrund kognitiv-struktureller Forschung in der Folge Piagets und den entwicklungstheoretischen Annahmen Vygotskijs diskutiert. Obwohl Geschwisterbeziehungen mit geringen Altersabständen als intimer, intensiver und kooperativer gelten können, wird die soziomoralische Entwicklung in größerem Maße durch eine kompetentere ältere Schwester gefördert." (Autorenreferat).
Erfasst vonGESIS - Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften, Mannheim
Update1999_(CD)
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