Literaturnachweis - Detailanzeige
| Autor/in | Inhetveen, Katharina |
|---|---|
| Titel | Gesellige Gewalt. Ritual, Spiel und Vergemeinschaftung bei Hardcorekonzerten. Gefälligkeitsübersetzung: Sociable violence : ritual, play and community-building at Hard-Core Concerts. |
| Quelle | Aus: Trotha, Trutz von (Hrsg.): Soziologie der Gewalt. Opladen: Westdt. Verl. (1997) S. 235-260 |
| Reihe | Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie. Sonderhefte. 37 |
| Sprache | deutsch |
| Dokumenttyp | gedruckt; Sammelwerksbeitrag |
| ISBN | 3-531-13137-0 |
| Schlagwörter | Gemeinschaft; Soziale Umwelt; Subkultur; Gewalt; Kulturelle Identität; Spiel; Interaktion; Popmusik; Ritual; Gewaltbereitschaft; Jugendlicher |
| Abstract | "Der soziologische Blick auf Gewalt ist in vielen Fällen durch Alltagsmoral eingeschränkt. Dies führt auch in der Wissenschaft zur Vorverurteilung von Gewalthandeln als schlechthin negativ. Eine auf qualitativen Daten beruhende Interaktionsanalyse von Hardcorekonzerten zeigt jedoch, daß Gewalt unter bestimmten Rahmenbedingungen als normierte, rituelle Inszenierung sozial produktiv sein kann. Als efferveszentes Gemeinschaftshandeln kann Gewalt die subkulturelle Zusammengehörigkeit stärken. Dieser Typus der geselligen Gewalt, der theoretisch mit Bezug auf Durkheim und Simmel erfaßt werden kann, steht der Gewalt als Machtaktion und Sanktion gemäß Popitz gegenüber. Derartige verschiedene Typen von Gewalt können sich in der Außenansicht gleichen, sich jedoch im subjektiv gemeinten Sinn unterscheiden. Diese Gewalttypen und ihre Bezüge zueinander zu erfassen, bedarf einer detaillierten und unvoreingenommenen Forschung." (Autorenreferat). |
| Erfasst von | GESIS - Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften, Mannheim |
| Update | 1999_(CD) |