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Sonst. PersonenTreber, Monika (Hrsg.); Burggraf, Wolfgang (Hrsg.); Neider, Nicola (Hrsg.)
TitelDialog lernen.
Konzepte und Reflexionen aus der Praxis von Nord-Süd-Begegnungen.
Gefälligkeitsübersetzung: Learning dialogue : concepts and reflections from practical north-south encounters.
QuelleFrankfurt, Main: IKO-Verl. für Interkulturelle Kommunikation (1997), 305 S.Verfügbarkeit 
BeigabenFotografien
Sprachedeutsch
Dokumenttypgedruckt; Monografie
ISBN3-88939-403-5
SchlagwörterErfahrung; Interkulturelle Kommunikation; Interpersonale Kommunikation; Kontakt; Vorurteil; Soziale Beziehung; Partnerschaft; Lernen; Individualisierung; Projekt; Dritte Welt; Entwicklungspolitik; Weltgesellschaft; Mission; Globalisierung; Dialog; Verständnis; Öffentliches Interesse; Tourist
Abstract"Während Entwicklungsexperten die Abkehr des öffentlichen Interesses von der Entwicklungspolitik beklagen, nimmt die Bereitschaft zur Herstellung direkter Kontakte mit Menschen in der Dritten Welt zu. Aber sind Begegnungsreisen, Projekt-, Gemeinde- und Schulpartnerschaften tatsächlich geeignet, Vorurteile zu überwinden, Dialogfähigkeit zu fördern und zu einem besseren Verständnis der Lebensbedingungen derer zu gelangen, die jeweils miteinander in Kontakt treten? Welche Chancen bieten diese Formen direkter Kontakte für längerfristige solidarische Beziehungen? 'Dialog lernen' ist der Titel eines von 1992 bis 1995 durchgeführten Projekts, in dem versucht wurde, Direktkontakte als Ansatz für entwicklungspolitisches und interkulturelles Lernen fruchtbar zu machen und eine begründete Entscheidung für solidarisches Handeln zu unterstützen. Träger des Projekts waren zwei im Bereich der entwicklungspolitischen Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit tätige Nichtregierungsorganisationen: die Missionszentrale der Franziskaner in Bonn/ Franziskanisches Bildungswerk und die Christliche Initiative Internationales Lernen (CIL) in Frankfurt am Main. Das vorliegende Buch möchte die gesammelten Erfahrungen und Erkenntnisse entwicklungspolitisch interessierten Personen und Organisationen zugänglich machen. Es stellt diese Erfahrungen in einen Diskussionszusammenhang, der durch zwei Problemanzeigen umrissen ist. Zum einen ist dies die Vermutung, daß Globalisierung und Individualisierung neuartige Bedingungen für die Solidarisierung mit Anliegen von Menschen in der Dritten Welt schaffen. Zum anderen ist dies die Anforderung an die entwicklungspädagogische Praxis, zur Orientierung in der Weltgesellschaft zu qualifizieren und globales Lernen zu befördern." (Autorenreferat).
Erfasst vonGESIS - Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften, Mannheim
Update1999_(CD)
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