Literaturnachweis - Detailanzeige
| Autor/in | Spitta, Gudrun U. |
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| Titel | Fördern Schreibkonferenzen selbständiges (Sprach-) Handeln von Grundschulkindern? |
| Quelle | In: Praxis Deutsch, 23 (1996) 136, S. 19-21Infoseite zur Zeitschrift |
| Sprache | deutsch |
| Dokumenttyp | gedruckt; Zeitschriftenaufsatz |
| ISSN | 0341-5279 |
| Schlagwörter | Erziehungsziel; Empirische Untersuchung; Sprachlehrforschung; Autonomie; Selbstständigkeit; Grundschule; Primarbereich; Lehrerfortbildung; Lehrerrolle; Didaktische Grundlageninformation; Deutschunterricht; Freies Schreiben; Schreiben; Didaktische Erörterung; Eigenverantwortung; Prozess; Schreibkonferenz |
| Abstract | Selbständigkeitserziehung in der Grundschule bedeutet die Entwicklung von Fähigkeiten zur kritischen Selbstreflexion und bewußten Selbststeuerung. Durch bereitgestellte Lernchancen können Kinder Fähigkeiten zu kreativem Entwerfen und erfolgreichem Realisieren eigener Ziele entwickeln. Schreibkonferenzarbeit im Deutschunterricht ist potentiell autonomiefördernd. Das bedeutet, daß Kinder in Freiarbeitsphasen während der Wochenplanarbeit in eigener Verantwortung entscheiden, wann und wie sie zu irgendeinem Thema etwas schreiben wollen. Der Textentwurf wird in einer Schreibkonferenz mit zwei MitschülerInnen besprochen. Das Autorenkind kann die Überarbeitungsempfehlungen übernehmen oder auch nicht. Die Lehrkraft schaut den Text auf orthografische Fehler hin durch, dann kann er der Klassenöffentlichkeit vorgestellt werden. Zur Ausgangsfrage wurden 13 empirische Studien von StudentInnen durchgeführt. Ergebnis war, daß die beschriebene Unterrichtsform nur dann zur Autonomiefähigkeit führt, wenn die unterrichtende Lehrkraft hinter dem Konzept steht. (HeLP/We). |
| Erfasst von | Hessisches Landesinstitut für Pädagogik, Wiesbaden |
| Update | 1998_(CD) |