Literaturnachweis - Detailanzeige
| Autor/in | Schürer-Necker, Elisabeth |
|---|---|
| Titel | IQ ist nicht IQ. Zur Variabilität von Intelligenztestverfahren. |
| Quelle | In: Pädagogische Welt, 46 (1992) 8, S. 363-367 |
| Sprache | deutsch |
| Dokumenttyp | gedruckt; Zeitschriftenaufsatz |
| ISSN | 0342-8257 |
| Schlagwörter | Erziehungswissenschaft; Intelligenz (Psychologie); Intelligenzmessung; Intelligenzquotient; Intelligenztest; Pädagogische Diagnostik; Testmethodik; Didaktik; Sachinformation; Variabilität |
| Abstract | Verschiedene Intelligenztests liefern nicht unbedingt immer die gleichen Werte. Der IQ läßt sich auf zwei Arten bestimmen. Der IQ-Begriff von Stern geht vom Intelligenzalter aus. Der Proband erhält entsprechend seinem Lösungsverhalten ein bestimmtes Intelligenzalter zugewiesen. Nachteilig bei der IQ-Bestimmung über das Intelligenzalter ist die Unvergleichbarkeit der IQ-Werte bei verschiedenen Altersstufen. Wechsler führte den "Abweichungs-IQ" ein. Die einzelnen IQ-Werte sind hier genauer bestimmt und haben bei allen Altersstufen die gleiche Bedeutung. Intelligenzalter-IQ und Abweichungs- IQ sind nicht vergleichbar. Auch Testverfahren, die auf dem Abweichungs-IQ basieren, können nicht miteinander verglichen werden, da die Normen oft verschieden alt sind. Daher müssen Testverfahren nach einer bestimmten Zeit neu geeicht werden. Diese Unvergleichbarkeit läßt sich auch bei Intelligenztests mit identischer IQ- Berechnung und gleich alten Normen feststellen. Verantwortlich sind hier spezifische Aufgabenarten. Enthalten Tests rein sprachliche Aufgaben, dann erzielen besonders jene Leute gute Ergebnisse, "die in einem sprachlich differenzierten Milieu aufgewachsen sind." Andere Tests enthalten bevorzugt Fragen nach bildungs- und kulturabhängigem Wissen. In diesen Tests sind Personen aus anderen Kulturkreisen und unteren sozialen Schichten benachteiligt. (HIBS/SchH). |
| Erfasst von | Hessisches Landesinstitut für Pädagogik, Wiesbaden |
| Update | 1997_(CD) |