Literaturnachweis - Detailanzeige
| Autor/in | Friedeburg, Ludwig von |
|---|---|
| Titel | Bildungsreform in Deutschland. Geschichte und gesellschaftlicher Widerspruch. |
| Quelle | Frankfurt: Suhrkamp (1989), 526 S. |
| Zusatzinformation | Inhaltsverzeichnis |
| Sprache | deutsch |
| Dokumenttyp | gedruckt; Monografie |
| ISBN | 3-518-57999-1 |
| Schlagwörter | Bildung; Kultur; Bildungschance; Chancengleichheit; Gesellschaft; Bildungssystem; Bildungspolitik; Bildungsreform; Schulpolitik; Geschichte (Histor); Hochschulpolitik; Deutsches Reich |
| Abstract | Forschungsmethode: anwendungsorientiert, politische Stellungnahme, historisch. Die von "unmittelbarer Erfahrung in der Bildungspolitik" angeregte Untersuchung zeichnet die geschichtliche Entwicklung des Bildungssystems in Deutschland von der Lateinschule bis zum Ende der 1980er Jahre nach. "Das in langer Geschichte entstandene kulturelle System einer Nation verfuegt ueber betraechtlichen Eigensinn. Seiner Eigenart wegen widerstrebt das Bildungswesen ganz anders als die wirtschaftliche und politische Organisation einer Gesellschaft der internationalen Angleichung unter dem Druck kapitalistischer Industrialisierung. Fuer die konkrete Gestalt des jeweiligen Bildungssystems ist der nationale Entwicklungspfad aufschlussreicher als die generelle Tendenz der Verschulung aller Heranwachsenden. Warum regieren in einem Land Kulturfoerderalisten, im anderen eine Zentralverwaltung, im dritten lokale Kraefte das Bildungswesen? Warum spielen private Bildungsanstalten eine so verschiedene Rolle? Warum gab und gibt es ein preussisches Gymnasium, eine deutsche Universitaet? Warum noch heute eine einzigartige Form mitteleuropaeischer Berufsausbildung? Um die Besonderheiten und Beharrlichkeiten des jeweiligen Bildungssystems zu verstehen, muss das komplexe Zusammenwirken der sozialen Kraefte weit zurueckverfolgt werden. Nur dann ist Aufschluss zu erhalten ueber die Determinanten des Bildungssystems in seiner heutigen Form, lassen sich Grenzen und Moeglichkeiten zukuenftiger Veraenderungen abschaetzen." (IAB2). |
| Erfasst von | Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Nürnberg |
| Update | 1996_(CD) |