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Literaturnachweis - Detailanzeige

 
Autor/inDietze, Lutz
TitelSonderschulueberpruefung im Spannungsfeld von Paedagogik, Recht und Gesellschaft.
1.
QuelleIn: Sonderschule in Niedersachsen, (1984) 4, S. 21-31Verfügbarkeit 
Sprachedeutsch
Dokumenttypgedruckt; Zeitschriftenaufsatz
SchlagwörterPädagogische Diagnostik; Regelschule; Behinderung; Lernbehinderter Mensch; Sonderschule; Bedürftigkeit; Definition; Integration; Kritik; Theoretische Schrift
AbstractNachgegangen wird der Frage, ob man Sonderschulen braucht. Paedagogische, rechtliche und gesellschaftliche Bezuege werden in der Argumentation aufgezeigt. Den dargestellten Definitionsversuchen von Behinderung wird mit einem eigenen Vorschlag begegnet: Zwischen Behinderten und Nichtbehinderten besteht nur ein gradueller Unterschied. Integration ist nicht das Ziel, sondern der Lern- und Lebensprozess selbst. Ueberweisungen von Schuelern in die Sonderschule werden im Prinzip deshalb vorgenommen, weil die Normalschule fuer einen bestimmten Schueler nicht funktioniert. Die im Test vorgenommene Diagnostik dient zum Nachweis der Existenzberechtigung sowohl des Experten wie der Einrichtung, in der er arbeitet. Dabei ist klar, dass Behinderte wegen der Behinderung mehr lernen muessen als ihre Altersgenossen. Nach den bisherigen auslaendischen Erfahrungen koennen sie das in der Schule fuer alle besser als in einer Sonderschule.
Erfasst vonHessisches Landesinstitut für Pädagogik, Wiesbaden
Update1996_(CD)
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