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Autor/inGeuter, Ulfried
TitelDie Professionalisierung der deutschen Psychologie im Nationalsozialismus.
QuelleFrankfurt, Main: Suhrkamp (1984), 593 S.Verfügbarkeit 
ZusatzinformationInhaltsverzeichnis
Sprachedeutsch
Dokumenttypgedruckt; Monografie
ISBN3-518-57685-2
SchlagwörterPsychologie; Prüfungsordnung; Drittes Reich; Nationalsozialismus; Berufsausbildung; Professionalisierung; Berufsfeld; FuE-Dokument; Berufsverband; Deutsches Reich
AbstractDie Untersuchung bezieht sich auf den Zeitraum 1933 bis 1945. Forschungsmethode: Aktenanalyse; deskriptiv; theoretisch. Die Arbeit beschaeftigt sich mit der Frage, warum sich die Entwicklung der Psychologie von einer vor der NS-Zeit noch weitgehend rein akademischen Disziplin zu einer Profession mit eigenen ausseruniversitaeren Berufsrollen und einem berufsbezogenen Ausbildungssystem gerade waehrend der nationalsozialistischen Zeit vollzogen hat. "In der Einleitung werden der Zusammenhang von Theorien des Nationalsozialismus mit Vorstellungen ueber die Entwicklung der Wissenschaften in dieser Zeit sowie die wissenschaftshistorischen und soziologischen Konzepte von Professionalisierung eroertert. Dabei wird ein Modell der geschichtlichen Analyse entwickelt, an dem sich die Untersuchung orientiert. Die ersten fuenf Kapitel entsprechen den ersten fuenf Punkten des oben vorgestellten Modells. Die als Faktor der Hinderung der Professionalisierung bezeichnete Rivalitaet zu anderen Berufsgruppen, Punkt sechs des Modells, wird in den jeweiligen Abschnitten behandelt. Die folgenden Kapitel behandeln somit die universitaere Institutionalisierung der Psychologie (II), den Stand ihres anwendungsbezogenen Wissens (III), die Entwicklung ihrer beruflichen Einsatzfelder (IV), die Politik der Psychologen und ihre Legitimationsstrategien (V) und die Etablierung einer einheitlichen, staatlich geregelten Universitaetsausbildung (VI). Die Diplom- Pruefungsordnung von 1941 und die Aufloesung der Heeres- und Luftwaffenpsychologie 1942 waren so bedeutende Einschnitte in der Entwicklung der gesamten Psychologie waehrend der NS-Zeit, dass sie einen Wechsel von der systematischen zu einer zeitlichen Gliederung erforderlich machen. In Kapitel VII werden die Folgen der Diplom- Pruefungsordnung fuer die Disziplin besprochen und in Kapitel VIII die Aufloesung der Heeres- und Luftwaffenpsychologie und die darauf einsetzenden Versuche zu einer neuen Orientierung der Psychologie im Krieg. Im vorletzten Kapitel (IX) moechte der Autor auf die subjektiven Voraussetzungen und Wirkungen der Professionalisierung der Psychologie eingehen - den siebten Punkt des Modells, bevor im Schlussteil (X) einige Folgen der nationalsozialistischen Zeit fuer die Psychologie und einige Folgerungen diskutiert werden." (IAB2)
Erfasst vonInstitut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Nürnberg
Update1995_(CD)
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