Literaturnachweis - Detailanzeige
| Autor/in | Langer, Josef |
|---|---|
| Titel | Ingenieure und Kaufleute. Eine soziologische Untersuchung der technischen und oekonomischen Intelligenz. |
| Quelle | Klagenfurt: Kaerntner Druck- u. Verlagsges. (1981), 163 S. |
| Reihe | Klagenfurter Beitraege zur bildungswissenschaftlichen Forschung. 09 |
| Beigaben | Anhang |
| Sprache | deutsch |
| Dokumenttyp | gedruckt; Monografie |
| ISBN | 3-85391-030-0 |
| Schlagwörter | Gesellschaft; Einstellung (Psy); Soziale Herkunft; Soziale Mobilität; Motivation; Politische Einstellung; Sozialer Status; Beruf; Ingenieur; Kaufmännischer Beruf; Technische Intelligenz |
| Abstract | Forschungsmethode: empirisch; Sekundaeranalyse. "Die Analyse des Bewusstseins der technischen und oekonomischen Intelligenz erfolgt in den einzelnen Kapiteln ueberwiegend auf der Grundlage empirischer Daten zu Vorstellungen, Meinungen, Einstellungen und aehnlichen Begriffen, die bei Personen erhoben wurden, welche eine entsprechend hohe Qualifikation im technischen oder oekonomischen Feld bereits erworben hatten, in Ausbildung standen oder schon einschlaegig berufstaetig waren. Empirische Arbeiten beinhalten die Gefahr, dass die fuer das Verstaendnis wichtigen und oft faszinierenden historischen Hintergruende ausser acht gelassen werden. Um diesen "Bias" etwas auszugleichen, wird im Zusammenhang mit der Begriffsbestimmung auch idealtypisch auf die Geschichte der technischen und oekonomischen Intelligenz eingegangen (Kapitel 2). In einem weiteren Kapitel (3) werden die ausgewaehlten Gruppen und die Struktur des empirischen Materials kurz dargestellt. Das Zentrum der Arbeit bildet dann eine Auseinandersetzung mit den Berufsorientierungen (4) der technischen und oekonomischen Intelligenz als Basis und Ausgangspunkt ihrer Weltinterpretation. Konkret geht es dabei um die persoenlichen Gruende, die als Ursache fuer die Wahl dieser spezifischen Fachrichtungen von den Befragten angegeben werden, und um den theoretischen Zusammenhang zwischen Art der beruflichen Qualifikation und gesellschaftlichen Vorstellungen. Dies fuehrt direkt zum Komplex der politischen Orientierung (5.1). Gerade fuer Gesellschaften, die sich als demokratische definieren, also im Zusammenhang mit der Demokratiediskussion, ist der Einsatz fuer Politik, der Grad der Anteilnahme am oeffentlichen Geschehen und das direkte Engagement, das von der Intelligenz gezeigt wird, von groesster Bedeutung. Fuer das Individuum heute ist Politik, zumindest an der Oberflaeche, ein immer noch gut vorstellbarer Prozess. Dies auch dann, wenn sie von den meisten nur in der Rolle des Waehlers oder als Opfer einer verplanten Autobahn passiv miterlebt wird. Daneben gibt es abstraktere soziale Strukturen wie die Klassengliederung (5.2) einer Gesellschaft, die im Bewusstsein oft nur als inkonsistente, fragmentarische Bilder auffindbar sein werden. Leichter vorstellbar, da meistens Teil individueller Lebensgeschichte, sind die gesellschaftlichen Mobilitaetsprozesse und jene Faktoren, die sie bedingen (5.3). Schliesslich stellt sich die Frage, wie weit technische und oekonomische Qualifikationen historische Emanzipationschancen fuer die Masse der gesellschaftlich disprivilegierten Gruppen (5.4) darstellen koennen, Chancen, die zu einer Ueberwindung von erniedrigenden und menschnunwuerdigen Verhaeltnissen fuehren. Anstelle einer Zusammenfassung folgt dann am Schluss eine an theoretische, empirische und praktische Thematisierung des Problems in der Einleitung anknuepfende Konklusion bezueglich Zukunftsperspektiven der technischen und oekonomischen Intelligenz (6)." (Autorenreferat) |
| Erfasst von | Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Nürnberg |
| Update | 1995_(CD) |