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Autor/inGassmann, Freya
Sonst. PersonenGroß, Jascha (Mitarb.); Benkel, Cathrin (Mitarb.)
InstitutionGewerkschaft Erziehung und Wissenschaft / Hauptvorstand
TitelBefristete Beschäftigung von wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an Hochschulen in Deutschland.
Eine erste Evaluation der Novelle des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes.
QuelleFrankfurt, Main (2020), 170 S.
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ReiheHochschule und Forschung
Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; gedruckt; Monographie
SchlagwörterDeutschland
AbstractDie Studie hatte die Ziele, die Novelle des WissZeitVG zu evaluieren und zu untersuchen, wie sich der Anteil befristeter zu unbefristeten Stellen sowie die Vertragslaufzeiten nach der Novelle verändert haben. Zudem sollte untersucht werden, inwieweit Universitäten und Fachhochschulen die Anforderungen des WissZeitVG mittels bürokratischer Routinen im Organisationsalltag bewältigen. Darüber hinaus wurden die Änderungen in den Landeshochschulgesetzen und in der Novelle betrachtet. Neben der Betrachtung der gesetzlichen Lage sowie der Auswertung der amtlichen Statistik wurden eigens für die Studie an insgesamt 16 Hochschulen qualitative und quantitative Daten erhoben. In die Auswertung gingen Leitfadeninterviews von zwölf Hochschulen, Dokumente wie Merkblätter, Vertragsvorlagen, Richtlinien oder Ähnliches von 13 Hochschulen ein und elf Hochschulen stellten Stellenanzeigen für den Zeitraum von 2013 bis 2018 zur Verfügung. Die Autorin kommt zu dem Ergebnis, dass die WissZeitVG-Novelle fast keinen Einfluss auf den Befristungsanteil hat. Betrug der Anteil der befristeten Beschäftigungsverhältnisse am gesamten wissenschaftlichen Personal ohne Professorinnen und Professoren 2015, im Jahr vor der Novelle, 82 Prozent, liegt dieser 2018, im Jahr, für das die jüngsten Daten vorliegen, mit 80 Prozent nur zwei Prozentpunkte darunter. 2006, im Jahr vor dem In-Kraft-Treten des WissZeitVG, belief sich der Befristungsanteil des wissenschaftlichen Personals an Hochschulen noch auf 76 Prozent. Bei den wissenschaftlichen Angestellten an Universitäten lag der entsprechende Befristungsanteil 2015 wie bereits 2010 bei 90 Prozent, 2018 dann immer noch bei 89 Prozent, also nur einen Prozentpunkt unter dem Wert aus dem letzten Jahr vor der Novelle. 2006 hatte der Befristungsanteil bei den wissenschaftlichen Angestellten an Universitäten 83 Prozent betragen. Was die Laufzeiten der befristeten Beschäftigungsverhältnisse angeht, so kommt Gassmann auf Basis einer Analyse von Stellenausschreibungen an elf Hochschulen zu dem Ergebnis, dass sich diese in Folge der WissZeitVG-Novelle im Durchschnitt um vier Monate - von 24 auf 28 Monate - erhöht haben. (HoF/Text übernommen).
Erfasst vonInstitut für Hochschulforschung (HoF) an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Update2020/4
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