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AutorMeyer, Lars
TitelZukunft gestalten in demokratisch-solidarischer Verständigung - Von den Anfängen der Zukunftswerkstatt bis zur "Konstruktivistischen Werkstatt".
QuelleKöln: Universitäts- und Stadtbibliothek Köln (2019), 375 S.
PDF als Volltext (1); PDF als Volltext (2)  Link als defekt melden    Verfügbarkeit 
Dissertation, Universität zu Köln, 2019.
Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Monographie
URNurn:nbn:de:hbz:38-94768
SchlagwörterBildung; Interaktionspädagogik; Imagination; Selbstwirksamkeit; Didaktik; Projektmethode; Projektunterricht; Inklusion; Konstruktivismus; Demokratie; Nachhaltigkeit; Partizipation; Transformation; Dissertation; Zukunftswerkstatt; Prozess; Verständigung; Zukunft
AbstractZukunft gestalten in demokratisch-solidarischer Verständigung - Von den Anfängen der Zukunftswerkstatt bis zur Konstruktivistischen Werkstatt Die Konstruktivistische Werkstatt (KW) ist ein (Praxis-)Leitfaden für eine nachhaltige Demokratisierung und eine inklusive-partizipative Prozesskompetenz in der Bildungsarbeit. Ziel ist Demokratisierung und gemeinschaftliche Zukunftsgestaltung in der heutigen Zeit als Methode und Ausdruck "gelebter Demokratie" zu ermöglichen und zu etablieren, z.B. in Politischer Bildung, sozialer Bewegung, Bürgerbeteiligung, sozialer Arbeit, ausserschulischer Jugendbildung/ Jugendhilfe, Schule, im Lebenslangen Lernen - LLL, in Team- und Organisationsentwicklung. Dabei inkludiert die KW die Erfahrungen und das Wissen aus Wissenschaft und Praxis der letzten 6 Jahrzehnte im Kontext der Zukunftswerkstatt nach Robert Jungk, dem Zukunftswerkstatt Moderator*innennetzwerk und der Internationalen Robert Jungk Bibliothek für Zukunftsfragen, Salzburg, Österreich. Grundlage für die KW sind: Eine interaktionistisch-konstruktivistische Pädagogik (Kölner Konstruktivimus) nach Kersten Reich, John Deweys Lern- und Demokratieverständnis mit experiencing, communication und democracy (Dewey Center Köln) und die "Flüssige Moderne" nach Zygmunt Bauman. Auf dieser Grundlage werden aktuelle Transformationsprozesse mit den inneren Programmatiken der Handlungsfelder für Pädagog*innen in Verbindung gesetzt. Es wird ein an den Handlungsfeldern orientiertes Prozessverständnis entwickelt, das sich an struktureller Transformation, demokratisch-solidarischer Beziehungsgestaltung und an Diversität und Multiperspektivität auf inhaltlicher Ebene orientiert. Für die Pädagog*innen ergeben sich daraus Prozess-, Transformations- und Konstruktionskompetenzen, die in Kombination mit einem Perspektivenkoffer "Multiperspektivität als strategisches Instrumentarium" befähigt, Prozesse im Bildungsraum nachhaltig zu initieren und zu begleiten, individuelles Lernen und inklusive strukturelle Entwicklung miteinander in Verbindung zu bringen und daraus gemeinsam Zukunft zu gestalten. Ein Methodenkoffer und im Ablauf der Werkstatt verortete Praxisleitfragen für den Prozess ermöglichen Planung und Reflexion auf einer situativen Planungsebene. (Orig.).
Erfasst vonDeutsche Nationalbibliothek, Frankfurt am Main
Update2019/4
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