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Autor/inn/enSander, Andreas; Ohle, Annika; McElvany, Nele; Zander, Lysann; Hannover, Bettina
TitelStereotypenbedrohung als Ursache für geringeren Wortschatzzuwachs bei Grundschulkindern mit Migrationshintergrund.
Paralleltitel: Stereotype priming as a cause of lower vocabulary growth in primary school students with immigrant background.
QuelleIn: Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, 20 (2018) 1, S. 177-197
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Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; gedruckt; Zeitschriftenaufsatz
ISSN1434-663X; 1862-5215
DOI10.1007/s11618-017-0763-1
SchlagwörterExperimentelle Untersuchung; Stereotyp; Kompetenzerwerb; Lernsituation; Familie; Schuljahr 04; Grundschule; Schüler; Spracherwerb; Sprachgebrauch; Wortschatz; Ethnische Identität; Migrationshintergrund; Wirkung; Deutschland; Nordrhein-Westfalen
AbstractKinder mit sprachlichem Migrationshintergrund stehen beim Erwerb sprachlicher Kompetenzen in der Schule vor besonderen Herausforderungen. Wir untersuchen Stereotypenbedrohung als mögliche Ursache für einen geringeren Wortschatzzuwachs. N = 118 Kinder mit sprachlichem Migrationshintergrund aus 18 Grundschulklassen der vierten Jahrgangsstufe wurden randomisiert einer expliziten, einer impliziten oder keiner Stereotypenbedrohung ausgesetzt und sollten im Anschluss schwierige Wörter erlernen. Erwartungsgemäß war der Wortschatzzuwachs in den beiden Bedrohungsbedingungen, insbesondere in der expliziten, geringer als in der Kontrollbedingung. Bisherige Studien ergänzend zeigen unsere Ergebnisse, dass Kinder sich weniger verbessern, wenn in einer Lernsituation ihre Zugehörigkeit zur Gruppe der Schülerinnen und Schüler mit nicht deutscher Familiensprache betont wird. Die vorhergesagte Moderation der Wirkung des Treatments auf den Wortschatzzuwachs über die ethnische Identifikation als deutsch oder Mitglied der eigenen Herkunftskultur zeigte sich nicht. Implikationen für die Förderung von Kindern mit Migrationshintergrund werden diskutiert. (DIPF/Orig.).

Students with a home language other than German face challenges in the acquisition of German language competence in school. We investigate stereotype priming as one potential cause for lower vocabulary growth. A sample of 4th graders (N = 118) with a home language other than German from 18 elementary school classes participated in the experimental study. Students were randomly assigned to one of three experimental conditions: After having been exposed to either explicit, implicit and no stereotype priming, the children were supposed to learn difficult new words. Confirming our expectations, compared to the control group condition vocabulary growth was inhibited in the priming conditions, and particularly strongly in the explicit stereotype priming condition. Supplementing other studies, we could show that students in learning situations revealed lower vocabulary growth when their belonging to the group of students with "a home language other than German" was emphasized. Unexpectedly, the effect of the treatment was not moderated by children's ethnical identification as German or member of their culture of origin. Implications for education of students with immigrant background are discussed. (DIPF/Orig.).
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main
Update2018/3
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