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AutorenKurz, Karin; Böhner-Taute, Eileen
TitelWer profitiert von den Korrekturmöglichkeiten in der Sekundarstufe?
Der Einfluss von Bildungsherkunft und Migrationshintergrund im Bildungsverlauf.
Paralleltitel: Who benefits from the possibilities of correction in secondary school? The influence of social origin and migration background during the educational career.
QuelleIn: Zeitschrift für Soziologie, 45 (2016) 6, S. 431-451
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Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; gedruckt; Zeitschriftenaufsatz
ISSN0340-1804; 2366-0325
DOI10.1515/zfsoz-2015-1025
SchlagwörterBildung; Erziehung; Bildungschance; Bildungsverlauf; Ungleichheit; Bundesland; Deutschland
AbstractIm vorliegenden Beitrag werden nachträgliche Wechsel von Jugendlichen zu Schulformen, die die Hochschulreife ermöglichen, mittels SOEP-Daten untersucht. Dabei werden auch mögliche Unterschiede zwischen den Bundesländern Bayern, Baden-Württemberg, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen, die unterschiedlich offene Schulstrukturen aufweisen, geprüft. Die zentrale Frage ist, ob solche Aufstiegsprozesse zu einer Veränderung von Bildungsungleichheiten, die zu Beginn der Sekundarstufe I bestehen, beitragen und ob es darin Unterschiede zwischen den untersuchten Bundesländern gibt. Zur Untersuchung der Bildungsungleichheiten wird zwischen einer konditionalen und unkonditionalen Analyseperspektive unterschieden. Die empirischen Befunde zeigen, dass es im Bildungsverlauf nicht zu einer Verstärkung von sozialen Herkunftseffekten kommt und dass Jugendliche mit Migrationshintergrund ihre Nachteile tendenziell abbauen können. Die Bundesländer unterscheiden sich nur unwesentlich in den Herkunftseffekten; in Baden-Württemberg scheinen jedoch Jugendliche aus Familien mit niedriger Bildung bessere Aufstiegsmöglichkeiten zu haben als in den anderen untersuchten Bundesländern.

Based on SOEP (German Socio-Economic Panel) data this paper analyzes late student transfers to school types that lead to a university entrance qualification. In addition, possible variations between the states of Bavaria, Baden-Wuerttemberg, Lower Saxony, and North Rhine-Westphalia, which differ in the openness of their school structures, are examined. The central questions are whether greater educational opportunity leads to a lessening of the educational inequalities which were found to exist for these students at the beginning of secondary school and whether the school systems of the four states differ in this regard. The analysis of educational inequalities distinguishes between a conditional and an unconditional perspective. The empirical results show that there is no strengthening of the effects of social origin during the students' school careers. In fact, young people with a migration background tend to be able to reduce their disadvantages. Overall, the four states differ only marginally with respect to origin effects. However, in general, young people in Baden-Wuerttemberg seem to enjoy better advancement opportunities than in the other states.
Erfasst vonIPN - Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik an der Universität Kiel
Update2017/2
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