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Literaturnachweis - Detailanzeige

 
AutorenDragon, Nina; Berendes, Karin; Weinert, Sabine; Heppt, Birgit; Stanat, Petra
TitelIgnorieren Grundschulkinder Konnektoren?
Untersuchung einer bildungssprachlichen Komponente.
Paralleltitel: Do primary school children ignore clause connectors?
QuelleIn: Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, 18 (2015) 4, S. 803-825
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ZusatzinformationForschungsdaten, Studiendetails und Erhebungsinstrumente (1)
Forschungsdaten, Studiendetails und Erhebungsinstrumente (2)
Forschungsdaten, Studiendetails und Erhebungsinstrumente (3)
Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; gedruckt; Zeitschriftenaufsatz
ISSN1434-663X; 1862-5215
DOI10.1007/s11618-015-0640-8
SchlagwörterBildungssprache; Wissen; Empirische Untersuchung; Verstehen; Test; Kind; Schuljahr 02; Schuljahr 03; Grundschule; Schüler; Spracherwerb; Wort; Datenanalyse; Schriftsprache; Kohäsion; Grundschulalter; Antwort; Aufgabe; Einflussfaktor; Informationsverarbeitung; Berlin; Deutschland; Köln; Nürnberg
AbstractKonnektoren wie 'daher' oder 'obwohl' sind ein wichtiges Mittel, um komplexe Sinnzusammenhänge zu versprachlichen. Insbesondere in der schriftsprachlich geprägten Bildungssprache kommt ihnen eine wichtige Bedeutung zu. Vor diesem Hintergrund wird in drei Studien das Konnektorenverständnis von Kindern im Grundschulalter untersucht. Ausgehend von Befunden zum Erwerb des Konnektorenverständnisses wird in Studie I zunächst analysiert, ob sich das Verständnis von verschiedenen Arten von Konnektoren im mittleren Grundschulalter verändert. Das Befundmuster legt dabei nahe, dass Kinder - unabhängig von Klassenstufe und Familiensprache - Aussagen, die Konnektoren enthalten, offenbar eher oberflächlich-weltwissensbasiert verarbeiten und dabei den jeweiligen Konnektor weitgehend ignorieren. In Studie II wird diese Vermutung durch Analysen der Antwortmuster der Kinder mittels gezielt zur Klärung dieser Frage konstruierten Aufgaben geprüft. Das Befundmuster stützt die Annahme, dass die Schülerinnen und Schüler bei der Satzverarbeitung eine eher oberflächlich-weltwissensbasierte Strategie nutzen und die Konnektoren kaum beachten. In Studie III wird vor diesem Hintergrund untersucht, ob Grundschulkinder in anderen Aufgabenkontexten ein grundlegendes Konnektorenwissen zeigen. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass dies durchaus, wenn auch interindividuell und in Abhängigkeit vom jeweiligen Konnektor in unterschiedlichem Ausmaß, der Fall ist. Die Ergebnisse werden mit Blick auf die Entwicklung des Konnektorenverständnisses und die spontane Nutzung des erworbenen Konnektorenwissens beim Verstehen von Sätzen diskutiert. (DIPF/Orig.).

Clause connectors such as 'therefore' or 'although' are used in order to clarify complex coherence relations. This is particularly relevant in academic language which is based on written language. Therefore, the aim of the present three studies is to investigate primary school children's comprehension of clause connectors. Based on results on the development of clause connector comprehension, we analyze at first whether the comprehension of different types of clause connectors changes during middle primary school. The results of study I reveal that children - regardless of their grade and family language - seem to process sentences containing connectors in a rather shallow way based on their world knowledge thereby disregarding the embedded connectors. In study II, this finding is confirmed by analyzing the children's response patterns to items specifically constructed to investigate this assumption. The results support the conclusion that the children use a world knowledge strategy and barely take the connectors into account. Hence, it is tested in study III whether children do show basic clause connector knowledge in other tasks. The results indicate that this is thoroughly the case, even though inter-individual and connector-related differences become apparent. The findings are discussed with a view to the development of clause connector comprehension and the spontaneous use of the acquired clause connector knowledge. (DIPF/Orig.).
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main
Update2016/1
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