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AutorenMähler, Claudia; Jörns, Christina; Radtke, Ellen; Schuchardt, Kirsten
TitelChancen und Grenzen eines Trainings des Arbeitsgedächtnisses bei Kindern mit und ohne Lese-/Rechtschreibschwierigkeiten.
Paralleltitel: Opportunities and limitations of training working memory in children with and without reading and writing disabilities.
QuelleIn: Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, 18 (2015) 3, S. 453-471
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BeigabenIllustrationen; Tabellen
ZusatzinformationForschungsdaten, Studiendetails und Erhebungsinstrumente
Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; gedruckt; Zeitschriftenaufsatz
ISSN1434-663X; 1862-5215
DOI10.1007/s11618-015-0643-5
SchlagwörterEmpirische Untersuchung; Arbeitsgedächtnis; Kognitiver Prozess; Leistungssteigerung; Intelligenztest; Lesetest; Schuljahr 03; Grundschule; Schüler; Computerspiel; Phonologie; Legasthenie; Leseverstehen; Schriftsprache; Training; Schwierigkeit; Wirkung; Informationsverarbeitung; Deutschland; Hildesheim
AbstractDie Funktionstüchtigkeit des Arbeitsgedächtnisses ist ein wichtiger Prädiktor für spätere Schulleistungen im Lesen, Schreiben und Rechnen (Alloway und Alloway 2010; Mähler et al. 2015). Kinder mit einer Lese-/Rechtschreibstörung weisen spezifische Defizite in ihren Arbeitsgedächtnisfunktionen auf (Schuchardt et al.2008). In der vorliegenden Studie wird daher der Versuch unternommen, mithilfe eines eigens entwickelten adaptiven Computerprogramms für Kinder im Grundschulalter die Funktionstüchtigkeit des Arbeitsgedächtnisses zu verbessern. In Anlehnung an das Arbeitsgedächtnismodell von Baddeley (1986) wurden die phonologische Schleife, der visuell-räumliche Notizblock und die zentrale Exekutive in insgesamt 18 Trainingssitzungen über 6 Wochen trainiert. Es nahmen 27 unbeeinträchtigte Drittklässler sowie 43 Drittklässler mit Schwierigkeiten im Schriftspracherwerb am Training teil, 28 unbeeinträchtigte Drittklässler bildeten die Kontrollgruppe. Die Ergebnisse im Rahmen des Prätest-Posttest-Follow-up-Kontrollgruppen-Designs belegen kurzfristige Leistungssteigerungen der unbeeinträchtigten Drittklässler in den Subsystemen visuell-räumlicher Notizblock und zentrale Exekutive, bei den Kindern mit LRS lediglich in der zentralen Exekutive. Langfristige Effekte blieben ebenso wie Verbesserungen in der phonologischen Schleife gänzlich aus. Die Trainierbarkeit des Arbeitsgedächtnisses steht auch nach dieser Studie weiterhin in Frage. (DIPF/Orig.).

Working memory is an important predictor of later school achievement (Alloway and Alloway 2010; Mähler et al.2015). Children with disabilities in reading and writing show specific deficits of working memory (Schuchardt et al.2008). Therefore the aim of the present study was to improve the working memory functions of primary school children via a newly developed computer based adaptive training program. According to the working memory model of Baddeley (1986) the training addressed the phonological loop, the visual-spatial sketchpad and the central executive in a total of 18 sessions within 6 weeks. Twenty-seven typically developing third-graders as well as 43 children with reading and writing disabilities took part in the training, another 28 typically developing third-graders served as a control group. Results within the pretest-posttest-follow-up-control group-design indicate a short-term increase in performance with regard to the visual-spatial sketchpad as well as the central executive in typically developing children, while children with reading and writing problems could only profit with regard to the central executive. Neither could long-term improvement be observed nor any increase in performance with regard to the phonological loop. Thus, given the results of this study, is still an open question if working memory can be trained. (DIPF/Orig.).
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main
Update2016/1
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