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Literaturnachweis - Detailanzeige

 
Autor/inn/enKnopp, Matthias; Becker-Mrotzek, Michael; Grabowski, Joachim
TitelDiagnose und Förderung von Teilkomponenten der Schreibkompetenz.
QuelleAus: Redder, Angelika (Hrsg.); Weinert, Sabine (Hrsg.): Sprachförderung und Sprachdiagnostik. Interdisziplinäre Perspektiven. 1. Münster; New York; München; Berlin: Waxmann (2013) S. 296-315
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BeigabenLiteraturangaben; Abbildungen; Tabellen
ZusatzinformationForschungsdaten, Studiendetails und Erhebungsinstrumente
Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; gedruckt; Sammelwerksbeitrag
ISBN978-3-8309-2911-6
SchlagwörterBildungsforschung; Empirische Untersuchung; Sekundarstufe I; Hauptschule; Realschule; Gymnasium; Schüler; Fachdidaktik; Deutschunterricht; Sprachförderung; Textsorte; Schreiben; Schreibkompetenz; Schriftspracherwerb; Sprachdiagnostik; Qualität; Deutschland
AbstractDas Konstrukt der Schreibkompetenz beschreibt eine komplexe Fähigkeit, an der sehr unterschiedliche kognitive, sprachliche, motivationale und affektive Komponenten beteiligt sind. Bislang werden diese Komponenten in der Regel ganzheitlich in Bezug auf einzelne Textsorten (insbesondere schulische Aufsatzarten) untersucht und vermittelt. Zugleich sind an der Produktion aller Textsorten aber bestimmte, unverzichtbare Teilkomponenten wie Adressatenorientierung oder Globalstrukturierung beteiligt. Im Beitrag beantworten wir die Frage, inwiefern sich diese übergreifenden Teilkomponenten isolieren lassen (An welchen sprachlich manifesten Textqualitäten zeigt sich Schreibkompetenz in ihren Teilkomponenten besonders deutlich?) und inwiefern Ausprägungen dieser Teilkomponenten Vorhersagen auf Textqualität erlauben. Die dargelegten Befunde stellen die Grundlage für die Ausarbeitung eines Förderkonzepts sowie für die Konzeptualisierung eines linguistisch-psychologischen Modells der Schreibkompetenz dar. Um die Teilkomponenten - sowie kognitive und linguistische Grundfähigkeiten - textsorten-unabhängig zu identifizieren, wurde ein komplexes empirisches Programm entwickelt, bestehend aus einer Vielzahl von Instrumenten, etwa standardisierten Tests (z.B. zur Konzentrationsfähigkeit, Synonymwortschatztest, Leseverständnis und -geschwindigkeit), Aufgaben mit Reaktionszeitmessung, Aufgaben zur Evaluation der Reihenfolge von Bildern in Bildergeschichten, Mehrfachwahlaufgaben sowie Aufgaben zur Produktion komplexer Langtexte (z.B. Bericht, Argumentation). Die Daten wurden in einem hochkontrollierten Laborsetting an Schulen (Haupt-, Realschulen und Gymnasien) im Raum Köln/Hannover erhoben, jede/r Schüler/in nahm an 4 bzw. 5 Einheiten teil. Die Analysen (Varianzanalysen, Korrelationsanalysen, Regressionsanalysen, Modellierung von Strukturgleichungsmodellen) der Daten von 277 Schüler/innen der Jahrgangsstufen 5 und 9 zeigen, dass Textqualität generell besser für Texte von Schüler/innen der Jahrgangsstufe 9 denn für solche der Jahrgangsstufe 5 vorhergesagt werden kann. Insgesamt zeigt sich, dass die beiden Teilkomponenten Fähigkeit zur Herstellung von Kohärenz sowie Adressatenorientierung starke Prädiktoren von Schreibkompetenz sind, unabhängig von der Textsorte. (Autor).
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main
Update2014/2
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