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Autor/inn/enGiese, Martin; Herrmann, Christian
TitelAssessment of basic motor competencies in children with visual impairments.
Paralleltitel: Erfassung von motorischen Basiskompetenzen von Kindern mit Sehbehinderung.
QuelleIn: Empirische Sonderpädagogik, 12 (2020) 2, S. 167-180
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Spracheenglisch
Dokumenttyponline; Zeitschriftenaufsatz
ISSN1869-4845; 1869-4934
URNurn:nbn:de:0111-pedocs-211297
SchlagwörterEmpirische Forschung; Sonderpädagogik; Sehbehinderung; Kind; Motorische Leistungsfähigkeit; Blindheit; Sportunterricht; Kompetenzmessung; Motorik; Diagnostik; Deutschland
AbstractThe aim of the current study was to compare the basic motor competencies of adolescents with visual impairments (VI) with those of their sighted peers. To identify high-risk groups that are particularly threatened by social exclusion, we used the MOBAK-5-6 test. We compared a total of 29 students with visual impairments (age: M = 13.08) with sighted children, randomly pairmatched according to age and gender, by conducting a t-test and calculating the effect size using Cohen’s d. The MOBAK test demonstrated that the basic motor competencies of children with VI differed significantly from those of sighted children. From the perspective of social inclusion theory, these findings support the assumption that students with visual impairments may be at particular risk of being excluded in the context of exercise, play, and sports. (DIPF/Orig.)

Ziel der Studie ist es, motorische Basiskompetenzen von Kindern und Jugendlichen mit Sehbehinderung mit denen ihrer sehenden Altersgenossen zu vergleichen. Um Risikogruppen zu identifizieren, die besonders von sozialer Exklusion bedroht sind, wurde das Testinstrument MOBAK-5-6 verwendet. Insgesamt 29 Schülerinnen und Schüler mit Sehbehinderung (Alter: M = 13,08) wurden mit sehenden Kindern verglichen. Paare wurden zufällig nach Alter und Geschlecht gebildet, indem ein t-Test durchgeführt und die Effektgröße mit Cohen‘s d berechnet wurde. Der MOBAK-Test zeigt, dass sich die motorischen Basiskompetenzen von blinden und sehbehinderten Kindern und Jugendlichen signifikant von denen sehender Kinder und Jugendlicher unterschieden. In Bezug auf die Frage nach sozialer Teilhabe stützen diese Ergebnisse die Annahme, dass blinde und sehbehinderte Kinder und Jugendliche einem besonders hohen Risiko ausgesetzt sind, im Zusammenhang mit Bewegung, Spiel und Sport ausgeschlossen zu werden. (DIPF/Orig.)
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main
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