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AutorenMuckenthaler, Magdalena; Tillmann, Teresa; Weiß, Sabine; Hillert, Andreas; Kiel, Ewald
TitelBelastet Kooperation Lehrerinnen und Lehrer? Ein Blick auf unterschiedliche Kooperationsgruppen und deren Belastungserleben.
Paralleltitel: Are teachers burdened by collaboration? A view on different collaboration groups and their perceived stress.
QuelleIn: Journal for educational research online, 11 (2019) 2, S. 147-168
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Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Zeitschriftenaufsatz
ISSN1866-6671
URNurn:nbn:de:0111-pedocs-180304
SchlagwörterSchule; Lehrer; Kooperation; Belastung; Arbeitsteilung; Lehrerkooperation; Clusteranalyse; Deutschland
AbstractDie vorliegende Studie identifiziert Gruppen von Lehrkräften hinsichtlich Kooperation, basierend auf verschiedenen Formen der Zusammenarbeit, und vergleicht diese nach an der Schule bestehenden Bedingungen für Kooperation und nach Belastungserleben. Bestehende Befunde dokumentieren positive Effekte von Zusammenarbeit für Schule, Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrpersonen selbst, gleichzeitig sind vor allem komplexe Formen, wie kokonstruktives Arbeiten, in nur geringem Maße realisiert. Die Identifizierung der Gruppen erfolgte mittels hierarchischer Clusteranalyse, die Clusterlösung wurde folgend durch eine iterativ-partitionierende Clusterzentrenanalyse (K-Means) optimiert. Es zeigen sich drei differierende Cluster. Lehrende im ersten Cluster nutzen alle Formen von Zusammenarbeit am intensivsten, äußern die günstigsten Rahmenbedingungen hinsichtlich Zeit für und Zwang zur Kooperation und beschreiben sich als am wenigsten belastet. Die dritte Gruppe verhält sich gegensätzlich, nutzt alle Formen am wenigsten, die Rahmenbedingungen erfahren die ungünstigste Einschätzung, das Belastungserleben ist am höchsten. Das zweite Cluster pflegt fachlichen und schülerbezogenen Austausch intensiver, nutzt aber arbeitsteilige Formen deutlich weniger; das Belastungserleben nimmt eine Mittelposition ein. Lehrkräfte, die am stärksten arbeitsteilig kooperieren, zeigen sich als am wenigsten belastet. Zudem führt Zwang zur Zusammenarbeit „von oben“ bzw. ein als solcher wahrgenommener nicht zu (intensiverer bzw. gelingender) Kooperation. Die Befunde werden im Kontext der Divergenz von Bedeutungszuschreibung und tatsächlicher Umsetzung von Zusammenarbeit sowie von Implikationen hinsichtlich Kooperationsverhalten und struktureller Bedingungen diskutiert. (DIPF/Orig.)

The presented study identified groups of teachers based on different forms of collaboration teachers use. The groups were compared with regard to school-related conditions of collaboration and teachers’ perceived stress. Existing research findings show positive effects of collaboration on the individual school, students and teaching staff. Concurrently, especially complex forms, such as construction, are realised less in teachers’ everyday work. Teacher groups were identfied using a hierarchical cluster analysis, and the revealed clusters were optimised by k-means clustering. Three different clusters on collaboration were extracted. The first cluster used all forms of collaboration most intensive, stressed the most positive view on school-related conditions (time and compulsion to collaborate) and stated the lowest stress experience. The third group is contrary to the first one: teachers implemented all form of collaboration to the lowest extent and estimated both conditions and stress experience most unfavourable. The second cluster used forms of exchange, but more complex forms basing on common work organisation were less implemented; stress experience was in the middle range. Teachers implementing complex forms to the greatest extent showed the lowest stress. In addition, compulsion to collaborate did not result in (more intensive or successful) collaboration. The findings were discussed with regard to the divergence of importance and actual implementation of collaboration as well implications on collaborative work and structural conditions. (DIPF/Orig.)
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation
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