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Literaturnachweis - Detailanzeige

 
Autor/inWeisbrod, Bernd
TitelKriegerische Gewalt und männlicher Fundamentalismus.
Ernst Jüngers Beitrag zur Konservativen Revolution.
QuelleIn: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht, 49 (1998) 9, S. 544-560    Verfügbarkeit 
Sprachedeutsch
Dokumenttypgedruckt; Zeitschriftenaufsatz
ISSN0016-9056
SchlagwörterEinstellung (Psy); Gewalt; Leitbild; Sachinformation; Krieg; Geschichtsunterricht; Konservatismus; Militär; Nationalismus; Politik; Politische Einstellung; Weltkrieg I; Fundamentalismus; Mythos; Heldentum; Mann; Juenger, Ernst
AbstractErnst Jünger, der gefeierte Künstler des soldatischen Nationalismus und Vordenker der Konservativen Revolution in der Weimarer Republik, kam durch die literarische und politische Verarbeitung des Kriegserlebnisses zu sich selbst als Autor, als Propagandist und als Mann. Seine "Erfahrung" der kriegerischen Gewalt und seine "Identität" als männlicher Held sind als Suche nach dem sicheren Geschlecht und dem heiligen Mythos der Nation zu lesen. In "Stahlgewitter" und "Der Kampf als inneres Erlebnis" öffnen als "Ego-Dokumente" den Zugang zu jenem Männlichkeitsprogramm, das den politischen Kern seines entschlossenen Nationalismus ausmachte: Die Sehnsucht nach der männlichen Eindeutigkeit im blutigen Exorzismus des Krieges, im "heroischen Realismus" des nationalen Wollens, in der Zuspitzung und Scheidung des deutschen Wesens von der jüdischen Art, im Lobpreis von Opfersucht und Tatbereitschaft in der "totalen Mobilmachung", all das macht aus Ernst Jünger einen Protagonisten des "männlichen Fundamentalismus". Ungeachtet seines späteren literarischen OEuvres liegt der Kern seines Erfolgs in diesem Deutungsangebot: Es lieferte seine männliche Begründung für die spätere Sehnsuch der bürgerlichen Nachkriegsgeneration und ein bleibendes Programm für die moralische Selbstentstellung der deutschen Gesellschaft, auch in der zweiten Nachkriegszeit. (Verlag).
Erfasst vonHessisches Landesinstitut für Pädagogik, Wiesbaden
Update2000_(CD)
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