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Autor/inBrandser, Gry
TitelThe bearded ladies of learning.
Gefälligkeitsübersetzung: Die bärtigen Damen des Lernens.
QuelleAus: Aukrust, Kjerstin (Hrsg.): Assigning cultural values. Frankfurt, Main: PL Acad. Research (2013) S. 107-131Verfügbarkeit 
Spracheenglisch
Dokumenttypgedruckt; Sammelwerksbeitrag
ISBN978-3-631-63298-7
SchlagwörterFrau; Geschlechterrolle; Lernen; Geschichte (Histor); Ästhetik; Ethische Erziehung; Wertorientierung; Philosophie; 18. Jahrhundert; Aufklärung (Epoche); Kant, Immanuel; Deutschland
AbstractDer Philosoph Immanuel Kant beschäftigte sich in seiner Schrift "Beobachtungen über das Gefühl des Schönen und Erhabenen" aus dem Jahre 1764 auch eingehend mit der Psychologie der Frau. Das Gefühl für das Schöne ist nach Kant unmittelbar in der menschlichen Natur verwurzelt. Neben diesem ist auch das Gefühl des Erhabenen als eine feine Spezifikation des Schönen im menschlichen Naturell vorhanden. Weiterhin teilt er das Menschengeschlecht in das Erhabene und Schöne ein: Der Mann ist erhaben, die Frau ist schön. Wie das Gefühl des Erhabenen vom Gefühl des Schönen ergänzt wird, so ergänzt die Frau den Mann. Die Autorin analysiert in ihrem Beitrag die Verwendung von geschlechtsspezifischen ästhetischen Kategorien bei der Herstellung eines neuen, maskulinen Wissenschaftssubjekts und argumentiert, dass die enge Verbindung zwischen der männlichen Identität und der moralischen Reifung im Jugendalter dazu diente, den Beitrag der Frauen zur Kultur der Aufklärung zu bestimmen. Sie richtet ein besonderes Augenmerk darauf, welche ästhetischen Werte der Frau bei der Entwicklung von Selbsterkenntnis, Rationalität und Verstehen zugeordnet wurden. Sie zeigt auf, welche Auswirkungen die Bedeutung des Schönen und Erhabenen auf die moralische und bürgerschaftliche Erziehung im Deutschland des 18. Jahrhunderts hatte. (ICI).
Erfasst vonGESIS - Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften, Mannheim
Update2014/2
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