Literaturnachweis - Detailanzeige
Sonst. Personen | Hermann, Michael C. (Hrsg.) |
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Titel | Zukunft mitgestalten. Modelle fuer mehr Mitsprache. |
Quelle | Sersheim: Jugendstiftung Baden-Wuerttemberg (1996), 101 S. |
Sprache | deutsch |
Dokumenttyp | gedruckt; Monographie |
Schlagwörter | Jugendpolitik; Kind; Gemeinde (Kommune); Mitbestimmung; Partizipation; Modell; Kinder- und Jugendforum; Kinderbüro; Jugendlicher; Baden-Württemberg; Österreich |
Abstract | Nie zuvor haben sich so viele Menschen in Kommunen, in der Jugendarbeit, in Verbaenden und in der Politik Gedanken darueber gemacht, wie die Mitwirkung und Mitsprache junger Menschen in unserer Gesellschaft intensiviert werden kann. Das Thema "Partizipation von Kindern und Jugendlichen" boomt. In diesem Themenheft setzt sich Michael C. Hermann zunaechst mit der Frage auseinander, welchen Sinn es macht, ueber mehr Beteiligung von Kindern und Jugendlichen nachzudenken, wenn diese nur schwer fuer die Mitarbeit in den diversen politischen Organisationen zu motivieren sind. Empirische Untersuchungen belegen, dass Jugendliche in einer Weise politisch interessiert, vom politischen Geschehen betroffen sind wie vielleicht nie zuvor in der Geschichte der Bundesrepublik. Dieses politische Interesse drueckt sich aber nicht mehr in einem politischen Engagement in den traditionellen Formen aus. In der Praxis gibt es inzwischen eine Vielzahl unterschiedlicher Modelle, mit denen junge Menschen zur Mitarbeit in der Gemeinde und zur Artikulation ihrer Meinungen und Interessen motiviert werden sollen. Dabei lassen sich regionale Schwerpunkte erkennen: in Baden-Wuerttemberg konzentriert sich die Diskussion ganz wesentlich auf Jugendgemeinderaete, in den noerdlicheren Bundeslaendern wird stark auf offene Formen und auf Kinderbueros gesetzt. Auch im europaeischen Ausland gibt es entsprechende Schwerpunkte. Fuer die Suche nach der richtigen Partizipationsform auf kommunaler Ebene formuliert Hermann einige zentrale Guetekriterien. Den zweiten Schwerpunkt dieses Heftes bildet die Auseinandersetzung mit konkreten Beteiligungsmodellen, den Jugendgemeinderaeten in Baden- Wuerttemberg, der Jugendbeteiligung in Oesterreich sowie Jugendforen und weiteren offenen Partizipationsformen. Wie sich konkrete Beteiligungsvorhaben in die Praxis umsetzen lassen, wird im abschliessenden Kapitel erlaeutert. (DJI/Sd). |
Erfasst von | Deutsches Jugendinstitut, München |
Update | 1999_(CD) |