Zur Ausgestaltung von Mentoring im Berufseinstieg in der Primarstufe. Empirische Befunde der FONEB-Studie.
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:0111-pedocs-362761![]()
Der Beitrag analysiert die Ausgestaltung von Mentoring in der österreichischen Induktionsphase aus Sicht von Mentees der Primarstufe (n = 182) auf Basis standardisierter Fragebogendaten (FONEB). Untersucht werden die Dimensionen Betreuung, Stil und Zusammenarbeit. Die Ergebnisse zeigen Mentoring als vertrauensvolle, kollegiale und praxisnahe Begleitung mit hoher Autonomie und Fokus auf unterrichtsbezogene Themen. Die Betreuung erfolgt überwiegend über persönliche Interaktion, während strukturierende und reflexive Elemente sowie übergeordnete Themen weniger stark ausgeprägt sind. Insgesamt erscheint Mentoring als situativ und beziehungsorientiert organisiert. Daraus ergibt sich ein Entwicklungsbedarf, insbesondere in der Stärkung strukturierter Reflexion, sowie ein Desiderat weiterer differenzierter Analysen. Der Beitrag bietet damit einen empirisch fundierten Einblick in zentrale Merkmale der Ausgestaltung von Mentoring in der österreichischen Induktionsphase in der Primarstufe. (DIPF/Orig.)
Schlagwörter
Lehrer, Beruf, Einstieg, Primarbereich, Betreuung, Mentoring, Studie, Empirische Untersuchung, Österreich,
| Sprache | deutsch |
|---|---|
| Dokumenttyp | Sammelwerksbeitrag |
| ISBN | 978-3-7815-6250-9; 978-3-7815-2788-1 |
| URN |
urn:nbn:de:0111-pedocs-362761 |