Die Bedeutung von Diagnosewissen für die qualitätvolle Umsetzung von Lernentwicklungsgesprächen.
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:0111-pedocs-362660![]()
Um Lernvoraussetzungen und Lernentwicklungen von Schüler*innen adäquat einschätzen und darauf aufbauend adaptive Lernangebote planen zu können, ist zunächst ein allgemeines Diagnosewissen erforderlich. Zudem bedarf es Fachwissen und fachdidaktisches Wissen, um fachspezifische Aspekte entsprechend zu berücksichtigen. Inwiefern diese Wissensbereiche auch für eine qualitätvolle Umsetzung von Lernentwicklungsgesprächen relevant sind, ist bislang nicht untersucht. Diesem Desiderat widmet sich die vorliegende Studie, an der sich 551 Schüler*innen aus 46 Klassen der Jahrgangsstufen 1 und 2 beteiligten. Die Ergebnisse von Regressionsanalysen unter Berücksichtigung der Klassenstruktur zeigen, dass das allgemeine Diagnosewissen teilweise mit der qualitätvollen Umsetzung von Lernentwicklungsgesprächen (aus Sicht der Kinder) in Zusammenhang steht, das domänenspezifische Wissen jedoch nicht. (DIPF/Orig.)
Schlagwörter
Grundschule, Schüler, Lernentwicklung, Gespräch, Diagnose, Wissen, Fachwissen, Fachdidaktik, Erziehungswissenschaft, Regressionsanalyse, Empirische Untersuchung,
| Sprache | deutsch |
|---|---|
| Dokumenttyp | Sammelwerksbeitrag |
| ISBN | 978-3-7815-6250-9; 978-3-7815-2788-1 |
| URN |
urn:nbn:de:0111-pedocs-362660 |