Kurzfilme als Kommunikations-, Kompensations-, Diskurs- und Inter-/Intramedien. Eine kritische Kurzfilmhermeneutik für den Religionsunterricht.
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Ausgangspunkt des Beitrags ist die Beobachtung, dass Kurzfilme im RU häufig inhaltlich verengt und primär als Mittel zur Themenvermittlung genutzt werden. Demgegenüber betont der Beitrag die spezifische Ästhetik, Mehrdeutigkeit und mediale Komplexität des Kurzfilms. Zentrale Kategorien sind dabei das Zusammenspiel von "story" und "discourse" sowie inter-, intra- und transmediale Bezüge. Kurzfilme eröffnen durch Verdichtung, Leerstellen und offene Enden eigenständige Zugänge zu Sinnfragen und fördern aktive Rezeptionsprozesse. Anhand des Films "yellow" wird gezeigt, wie filmische Gestaltungselemente Bedeutung generieren und gesellschaftlich-religiöse Diskurse anstoßen. Eine kritische Kurzfilmhermeneutik erweitert somit die Filmdidaktik, indem sie das Medium selbst stärker in den Fokus rückt. (DIPF/Orig.)
Schlagwörter
Filmanalyse, Hermeneutik, Kurzfilm, Mediendidaktik, Religionsunterricht, Unterrichtsgespräch,
| Sprache | deutsch |
|---|---|
| Dokumenttyp | Zeitschriftenaufsatz |
| ISSN | 1863-0502 |
| URN |
urn:nbn:de:0111-pedocs-361401 |